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Justiz will Assads Onkel Rifaat al-Assad den Prozess machen

Schloss und Gestüt beschlagnahmt  

Frankreich will Assads Onkel den Prozess machen

21.03.2019, 15:42 Uhr | AFP, jmt

Justiz will Assads Onkel Rifaat al-Assad den Prozess machen. Rifaat al-Assad, der Onkel des syrischen Diktator Baschar al-Assad: Seit Jahrzehnten lebt er im Exil – nun geht es ihm ans Geld. (Quelle: Reuters)

Rifaat al-Assad, der Onkel des syrischen Diktator Baschar al-Assad: Seit Jahrzehnten lebt er im Exil – nun geht es ihm ans Geld. (Quelle: Reuters)

Seit Jahrzehnten lebt er im Exil – und in Reichtum. Doch nun geht es dem Onkel von Syriens Diktator Assad ans Geld. Einst griff er selbst nach der Macht, nun steht ihm ein Prozess bevor.

Die französische Justiz will dem Onkel des syrischen Machthabers Baschar al-Assad den Prozess machen: Die Finanzstaatsanwaltschaft wirft Rifaat al-Assad vor, illegal Immobilien im Wert von rund 90 Millionen Euro in Frankreich erworben zu haben, wie die Nachrichtenagentur AFP von Seiten der Justiz erfuhr. Dem 81 Jahre alten Onkel Assads droht ein Verfahren wegen Unterschlagung öffentlicher Gelder aus Syrien, Geldwäsche und Steuerhinterziehung.

Bis zu 500 Millionen Euro konfisziert?

Ein Untersuchungsrichter muss der Prozesseröffnung noch zustimmen. Die Justiz hat bereits mehrere Besitztümer von Rifaat al-Assad beschlagnahmt. Darunter sind zwei Häuser in Paris, ein Gestüt und ein Schloss nordwestlich der Hauptstadt sowie ein Bürokomplex in Lyon.

Die französische Organisation Sherpa hatte den Fall ins Rollen gebracht. Nach ihren Angaben wurde in der EU insgesamt Vermögen von 400 bis 500 Millionen Euro aus dem Besitz von Assads Onkel konfisziert. Dieser weist die Vorwürfe zurück.


Rifaat ist ein Bruder des früheren syrischen Präsidenten Hafis al-Assad, dem Vater des jetzigen Machthabers Baschar al-Assad.Nach einem gescheiterten Putschversuch war er zeitweise Vizepräsident Syriens, wurde jedoch in den Achtziger Jahren von seinem Bruder von der Macht verdrängt. Er lebt heute in Großbritannien.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur AFP

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