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Ecuador seit Assange-Festnahme Ziel von 40 Millionen Cyberangriffen

Auch aus Deutschland  

Wegen Assange? 40 Millionen Cyberangriffe auf Ecuador

16.04.2019, 09:04 Uhr | AFP

Nach Verhaftung: USA wollen Auslieferung von Julian Assange

Nach fast siebenjährigem Asyl in der ecuadorianischen Botschaft in London war WikiLeaks-Gründer Julian Assange am Donnerstag festgenommen worden. (Quelle: Reuters)

Julian Assange: Ecuador hatte das Asyl für den WikiLeaks-Gründer am vergangenen Donnerstag aufgehoben. (Quelle: Reuters)


Die Angriffe erfolgten unter anderem auf Außenministerium, Präsidentenamt und Zentralbank. Grund offenbar: die Verhaftung des Wikileaks-Gründers Julian Assange.

Ecuador ist nach der Festnahme von Wikileaks-Gründer Julian Assange nach Regierungsangaben Ziel von mehr als 40 Millionen Cyberattacken geworden. Die Angriffe auf Internetseiten öffentlicher Institutionen seien unter anderem aus Deutschland, den USA, Brasilien, den Niederlanden, Rumänien und aus Ecuador selbst gekommen, sagte der Vizeminister für Informationstechnologie und Kommunikation, Patricio Real, am Montag.

Ecuadors Präsident Lenin Moreno: Asyl für Wikileaks-Gründer Assange wegen "wiederholter Verstöße gegen internationale Konventionen und Alltagsprotokolle" aufgehoben (Quelle: AP/dpa/Dolores Ochoa)Ecuadors Präsident Lenin Moreno: Asyl für Wikileaks-Gründer Assange wegen "wiederholter Verstöße gegen internationale Konventionen und Alltagsprotokolle" aufgehoben (Quelle: Dolores Ochoa/AP/dpa)

Betroffen waren den Angaben zufolge vor allem die Internetseiten von Außenministerium, Präsidentenamt, Zentralbank sowie einigen Ministerien und Universitäten. Informationen wurden demnach bei den Cyberangriffen nicht entwendet.
 

 
Assange war am vergangenen Donnerstag nach sieben Jahren in der ecuadorianischen Botschaft in London festgenommen worden. Die Regierung in Quito hatte zuvor das politische Asyl für den 47-jährigen Australier aufgehoben, der wegen der Veröffentlichung geheimer US-Dokumente vielen in den USA als Staatsfeind gilt.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur AFP

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