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Tory-Abstimmung: Boris Johnson baut Vorsprung im Rennen um May-Nachfolge aus

Wer schafft es in die Stichwahl?  

Johnson baut Vorsprung im Rennen um May-Nachfolge aus

20.06.2019, 15:41 Uhr | dpa

Reißt sich um den Posten des britischen Premiers: Boris Johnson beim Tauziehen mit Armeeangehörigen in London. (Quelle: imago images)
Boris Johnson ist Favorit als May-Nachfolger

Boris Johnson – der britische Ex-Außenminister polarisiert in Großbritannien wie kaum ein anderer. Dennoch er gilt als Favorit für die Nachfolge von Premierministerin Theresa May. (Quelle: t-online.de)

Potenzieller Nachfolger von Theresa May: So tickt Großbritanniens Ex-Außenminister Boris Johnson. (Quelle: t-online.de)


Der Abstimmungsmarathon bei den britischen Konservativen geht weiter. Nach dem vierten Wahlgang sind noch drei Kandidaten im Rennen, am Abend findet die fünfte Abstimmung statt.

Im Rennen um das Amt des konservativen Parteichefs und künftigen britischen Premierministers ist ein weiterer Kandidat ausgeschieden. Innenminister Sajid Javid flog am Donnerstag als Letztplatzierter in der vierten Abstimmungsrunde mit nur 34 Stimmen raus. Nun dürfte sich bei einer fünften Runde am Abend entscheiden, wer gegen Boris Johnson in eine Stichwahl gehen wird. Johnson baute mit 157 Stimmen seinen Vorsprung weiter aus.

Noch im Rennen sind Außenminister Jeremy Hunt (59 Stimmen) und Umweltminister Michael Gove (61 Stimmen). Einer von beiden wird am Abend als Johnson-Herausforderer feststehen. Das Ergebnis der fünften Runde soll um 19 Uhr vorliegen. Wer Ende Juli zum Parteichef und damit Premierminister gekürt wird, sollen dann die rund 160.000 konservativen Parteimitglieder entscheiden. Umfragen zufolge ist Johnson an der Basis unangefochtener Spitzenreiter.

Am 31. Oktober ist Brexit

Johnson war einer der Wortführer für den Brexit vor der Volksabstimmung im Jahr 2016. Die Briten hatten sich damals mit knapper Mehrheit für die Trennung von der EU ausgesprochen.

Doch der Austritt musste zwei Mal verschoben werden, weil sich im Parlament keine Mehrheit für das von Premierministerin Theresa May mit Brüssel ausgehandelte Brexit-Abkommen fand. Die Frist für die Loslösung von der EU wurde inzwischen bis 31. Oktober verlängert.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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