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Trump bereitet USA auf dramatische Todeszahlen vor

Von dpa
Aktualisiert am 30.03.2020Lesedauer: 3 Min.
Donald Trump auf dem Weg zu einer Pressekonferenz im Wei├čen Haus.
Donald Trump auf dem Weg zu einer Pressekonferenz im Wei├čen Haus. (Quelle: Alex Brandon/AP/dpa./dpa)
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Washington (dpa) - US-Pr├Ąsident Donald Trump hat die Amerikaner in der Coronavirus-Krise auf dramatische Opferzahlen vorbereitet. Wenn es gelinge, die Todeszahl durch Eind├Ąmmungsma├čnahmen auf 100.000 zu begrenzen, "dann haben wir alle zusammen einen guten Job gemacht".

Er f├╝gte bei einer Pressekonferenz im Wei├čen Haus hinzu: "Das ist eine furchtbare Zahl." Trump k├╝ndigte an, geltende Richtlinien zur sozialen Distanzierung um einen Monat bis Ende April auszuweiten. Am Montag schloss er nicht aus, dass es ├╝ber diesen Zeitpunkt hinaus eine weitere Verl├Ąngerung geben k├Ânnte. Er werde auf seine Experten vertrauen, sagte Trump bei Fox News. "Wir m├╝ssen dieses Ding, dieses Virus, verschwinden lassen. Wir m├╝ssen es besiegen. Wir sind im Krieg."

MEHR ALS ZWEI MILLIONEN TOTE OHNE EINDÄMMUNGSMASSNAHMEN?

Trump begr├╝ndete die Verl├Ąngerung der Schutzma├čnahmen mit einer am 16. M├Ąrz ver├Âffentlichten Studie des Imperial College in London, die von 2,2 Millionen Toten in den USA ausging, sollten ├╝berhaupt keine Ma├čnahmen zur Eind├Ąmmung des Virus ergriffen werden. Die Zahl der nachgewiesenen Infektionen mit dem Erreger Sars-CoV-2 in den USA liegt der Johns-Hopkins-Universit├Ąt zufolge bereits bei 153.000. Mehr als 2800 Menschen starben. Besonders besorgniserregend ist die Lage im Bundesstaat New York. Hotspots drohen sich aber auch in Chicago und New Orleans zu entwickeln.

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DIE HOFFNUNG

Die ├ärztin Deborah Birx von der Coronavirus-Arbeitsgruppe im Wei├čen Haus sagte, Vorhersagen gingen auch mit Eind├Ąmmungsma├čnahmen von 80.000 bis 160.000 Toten in den USA aus, potenziell sogar von mehr als 200.000 Toten. "In diesem Modell wird vollst├Ąndig davon ausgegangen, dass wir weiterhin exakt das tun, was wir tun." Sie f├╝gte hinzu: "Wir hoffen, dass diese Modelle nicht ganz richtig sind. Dass wir es besser machen k├Ânnen, als diese Vorhersagen sind." Der Direktor des Nationalen Instituts f├╝r Infektionskrankheiten, Anthony Fauci, sagte dem Sender ABC, dass trotz der Ausweitung der Ma├čnahmen mehr Menschen sterben werden. "Wie viele genau wir verlieren werden, ist unsicher und h├Ąngt von der Wirksamkeit unserer Anstrengungen ab."

ENDE DES "ALPTRAUMS"

Trump erwartet, dass die Zahl der Toten in der Corona-Krise in den USA in zwei Wochen ihren H├Âhepunkt erreichen k├Ânnte. Angesichts dessen sei es besonders wichtig, dass jeder die Richtlinien nachhaltig befolge. Je besser diese umgesetzt w├╝rden, "desto schneller wird dieser Alptraum enden", sagte Trump.

Die vor zwei Wochen ver├Âffentlichten Richtlinien sehen unter anderem vor, dass Menschen Abstand zueinander halten und Ansammlungen von mehr als zehn Menschen vermieden werden sollen. Zudem sollen Restaurants, Caf├ęs und Bars Speisen und Getr├Ąnke nur zur Mitnahme oder Lieferung anbieten. Trump zeigte sich optimistisch, dass bis zum Sommer das Schlimmste ├╝berstanden sein k├Ânnte. "Wir k├Ânnen davon ausgehen, dass wir bis zum 1. Juni auf dem Weg der Erholung sind."

VERÄNDERTE TONLAGE

Noch vor wenigen Tagen hatte Trump gesagt, dass er die USA bis Ostersonntag - also in zwei Wochen - wieder weitgehend im Normalbetrieb sehen wolle. Nun sagte er: "Nichts w├Ąre schlimmer, als den Sieg zu verk├╝nden, bevor der Sieg gewonnen ist. Das w├Ąre der gr├Â├čte Verlust von allem." Trump versicherte zugleich: "Wir werden diesen unsichtbaren Fluch, diesen unsichtbaren Feind besiegen."

STREIT ├ťBER EIND├äMMUNGSMASSNAHMEN

Am Wochenende stand die M├Âglichkeit im Raum, dass die Regierung in Washington die Bewegungsfreiheit f├╝r Menschen in den Staaten New York, New Jersey und Connecticut drastisch einschr├Ąnken k├Ânnte, um die Ausbreitung des Virus einzud├Ąmmen. Nach Beratungen mit seiner Coronavirus-Arbeitsgruppe und den betroffenen Gouverneuren der Bundesstaaten verk├╝ndete Trump, dass das nicht n├Âtig sein werde. Mit den noch nicht spruchreifen Aussagen hatte sich Trump Kritik eingehandelt. New Yorks Gouverneur Andrew Cuomo sprach von einer "Kriegserkl├Ąrung" an die Staaten.

EPIZENTRUM NEW YORK

Der US-Ostk├╝stenstaat New York mit der gleichnamigen Millionenmetropole hat sich zum Epizentrum der Coronavirus-Pandemie in den USA entwickelt. Lokale Beh├Ârden haben immer wieder gewarnt, dass die Kapazit├Ąten der Krankenh├Ąuser dort nicht ansatzweise auf die Ansteckung weiter Teile der Bev├Âlkerung vorbereitet seien. Es k├Ânnte zu Engp├Ąssen bei Beatmungsger├Ąten kommen. "Wir versuchen, unsere K├Âpfe ├╝ber Wasser zu halten und nicht unterzugehen", sagte die ├ärztin in der Notaufnahme eines Krankenhauses in New York, Arabia Mollette, dem TV-Sender CNN. F├╝r Entlastung soll das Lazarettschiff "Comfort" der Marine sorgen. Am Montagvormittag (Ortszeit) steuerte das riesige Schiff auf die Stadt zu - vorbei an der Freiheitsstatue. B├╝rgermeister Bill de Blasio zeichnete am Sonntag ein dramatisches Bild der Lage. "Hier in New York f├╝hlt es sich wortw├Ârtlich an wie zu Kriegszeiten."

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