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Corona in den USA: US-Virologe Anthony Fauci ändert Meinung zur Maskenpflicht

Neue Rekordwerte in USA  

US-Virologe Fauci ändert Meinung zur Maskenpflicht

24.10.2020, 15:05 Uhr
USA: Beeindruckendes Mahnmal erinnert an Corona-Opfer

Die USA beklagen so viele Corona-Tote wie kein anderes Land. In Washington D.C. hat eine Künstlerin ein Mahmmal geschaffen, das an sie erinnern soll. (Quelle: Reuters)

Ein Meer aus weißen Fahnen: Dieses Mahnmal erinnert an die zahlreichen Corona-Opfer in den USA. (Quelle: Reuters)


Die USA verzeichnen während der Corona-Pandemie immer wieder Negativ-Rekorde. Die Neuinfektionen haben ein Allzeithoch erreicht. Der Top-Virologe Fauci hat nun neue Maßnahmen vorgeschlagen.

In den USA erhöhte sich die Zahl der Neuinfektionen binnen eines Tages erstmals auf mehr als 80.000. Damit brechen die USA einen weiteren Rekord seit Beginn der Pandemie. Der Top-Virologe der USA Anthony Fauci drängt die US-Regierung, angesichts der permanent hohen und steigenden Zahlen, zu einer landesweiten Maskenpflicht.

"Sollten es vielleicht vorschreiben"

Zuvor war er allerdings der Meinung, dass ein bundesweites Gesetz nicht nötig sei – er forderte die US-Bürger lediglich zur Verwendung von Masken auf. Es würde auf lokaler Ebene ausreichen, Empfehlungen zum Tragen einer Maske auszusprechen, so Fauci. Jetzt aber änderte er seine Meinung. "Wenn die Leute keine Masken tragen, dann sollten wir es vielleicht vorschreiben", sagte der Virologe am Freitag gegenüber CNN.

Mit insgesamt rund 330 Millionen Einwohnern wurden nach Angaben der John Hopkins University seit Beginn der Pandemie knapp 8,5 Millionen Coronavirus-Infektionen bestätigt. Etwa 224.000 Menschen starben bislang – mehr als in jedem anderen Land der Welt. 

Fauci: Alle müssen an einem Strang ziehen

"Es mag schwierig sein, diese Gesetze durchzusetzen, aber es könnte an der Zeit sein, sie einzufordern", meinte Fauci. "Wenn sich alle einig sind, dass dies etwas Wichtiges ist, und wenn alle an einem Strang ziehen, könnte es gelingen." Er wies auch auf den nahenden Winter hin. Wenn kühleres Wetter komme, müssten die Menschen "doppelt so viele Maßnahmen ergreifen". Das Maskentragen sei eine davon, sagte er. Ebenso wie das Abstandhalten und häufiges Händewaschen. "Die Regeln klingen sehr einfach. Aber da sich nicht alle einheitlich daran halten, haben wir diese dramatische Lage." 

Helfen würde es sicherlich auch, wenn sich US-Präsident Donald Trump zum Sinn des Maskentragens bekennen würde. Dieser ist aber der Meinung, dass die Masken im Kampf gegen das Virus überflüssig seien. Viele seiner Anhänger vertrauen ihm.

Verwendete Quellen:

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