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Moskau lÀsst weiteres Vorgehen in der Ukraine-Krise offen

Von dpa
Aktualisiert am 11.01.2022Lesedauer: 1 Min.
Wendy Sherman und Sergej Rjabkow bei einem bilateralen Treffen zwischen den USA und Russland in Genf.
Wendy Sherman und Sergej Rjabkow bei einem bilateralen Treffen zwischen den USA und Russland in Genf. (Quelle: Denis Balibouse/KEYSTONE REUTERS POOL/dpa./dpa)
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Moskau (dpa) - Nach Krisen-GesprÀchen mit den USA hat Russland das weitere Vorgehen offen gelassen.

Die erste GesprĂ€chsrunde etwa ĂŒber die von Moskau verlangten Sicherheitsgarantien habe noch kein vollstĂ€ndiges Bild vermittelt, "wo wir mit den Amerikanern stehen", sagte Kremlsprecher Dmitri Peskow in Moskau der Agentur Interfax zufolge. "In den nĂ€chsten Tagen wird man verstehen, in welche Richtung man sich bewegt und ob es Sinn macht."

Am Montag trafen sich Vertreter Russlands und der USA in Genf. Auch nach den mehrstĂŒndigen GesprĂ€chen gab es bezĂŒglich der Ukraine-Krise keine AnnĂ€herung. Die USA und das westliche VerteidigungsbĂŒndnis Nato verlangen einen Abzug russischer Truppen von der Grenze zur Ukraine. Russland fordert einen US-Truppen- und Waffenabbau in Europa und eine Zusicherung, dass die Nato nicht weiter nach Osten ausgedehnt wird.

Darum soll es auch bei GesprĂ€chen an diesem Mittwoch zwischen Russland und der Nato in BrĂŒssel gehen. Russlands ChefunterhĂ€ndler ist Vize-Außenminister Alexander Gruschko. "Wir werden eine konkrete und substanzielle Antwort auf den russischen Entwurf fĂŒr Sicherheitsvereinbarungen anstreben", sagte er.

Peskow warnte einmal mehr davor, die GesprĂ€che in die LĂ€nge zu ziehen. Einen zeitlichen Rahmen gebe es aber nicht. "Nein, es gibt keine klare Deadline." Nach Unterredungen mit der Nato sind fĂŒr Donnerstag GesprĂ€che bei der Organisation fĂŒr Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) in Wien angesetzt.

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