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Ukraine: Moskau und Kiew einigen sich auf "humanitÀre Korridore"

Von dpa, ann

Aktualisiert am 03.03.2022Lesedauer: 2 Min.
Vertreter von Russland und der Ukraine am Donnerstag an einem Tisch: Die Verhandlungen fanden im belarussischen Brest statt.
Vertreter von Russland und der Ukraine am Donnerstag an einem Tisch: Die Verhandlungen fanden im belarussischen Brest statt. (Quelle: Maxim Guchek/BelTA/Reuters-bilder)
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In der zweiten Verhandlungsrunde haben die Ukraine und Russland einem UnterhÀndler zufolge die Einrichtung von sicheren Fluchtwegen vereinbart.

Eine Woche nach Beginn der russischen Invasion in der Ukraine haben sich Kiew und Moskau nach ukrainischen Angaben auf die Schaffung humanitÀrer Korridore verstÀndigt, um Zivilisten aus Kriegsgebieten herausholen zu können. Dies sei das einzige Ergebnis einer zweiten GesprÀchsrunde mit Russland, erklÀrte der ukrainische UnterhÀndler Mychailo Podoljak nach Abschluss der GesprÀche an der belarussisch-polnischen Grenze am Donnerstag auf Twitter.


Ukraine-Krieg: Die Chronologie des Konflikts

Dezember 2013: Hunderttausende Ukrainer protestieren in der Hauptstadt Kiew gegen den prorussischen PrÀsidenten Viktor Janukowitsch, weil seine Regierung das Partnerschaftsabkommen mit der EU kippte. Der UnabhÀngigkeitsplatz (Maidan) wird zum Symbol.
Februar 2014: Viktor Janukowitsch flieht nach Russland. Moskau besetzt militÀrisch die ukrainische Schwarzmeerhalbinsel Krim.
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Feuerpausen denkbar

Podoljak sagte, die "humanitĂ€ren Korridore" sollten auch genutzt werden, um die Bevölkerung mit Lebensmitteln und Medikamenten zu versorgen. Eine flĂ€chendeckende Waffenruhe ist offenbar nicht geplant. "Das heißt, nicht ĂŒberall, aber an den Orten, an denen es diese humanitĂ€ren Korridore geben wird, wird es möglicherweise fĂŒr die Dauer der DurchfĂŒhrung dieser Operation eine Feuerpause geben", sagte Podoljak.

ZunĂ€chst war nicht klar, um welche Gebiete es sich handeln soll. Derzeit wird in mehreren Regionen erbittert gekĂ€mpft, die heftigsten Gefechte werden nordwestlich der Hauptstadt Kiew gemeldet sowie nahe der ostukrainischen Millionenstadt Charkiw und der Hafenstadt Mariupol im SĂŒden.

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Podoljak zeigte sich mit dem GesprĂ€chsverlauf aber grundsĂ€tzlich unzufrieden. "Zu unserem großen Bedauern haben wir nicht die Ergebnisse erreicht, auf die wir gehofft hatten", sagte er. "Wir haben vereinbart, die Verhandlungen in allernĂ€chster Zeit fortzusetzen." Eine erste Verhandlungsrunde russischer und ukrainischer Vertreter in Belarus am Montag war ohne Ergebnis zu Ende gegangen.

Putin zeigt sich unnachgiebig

Kiew hatte vor GesprÀchsbeginn unter anderem eine sofortige Waffenruhe gefordert. Unnachgiebig zeigte sich unterdessen Russlands Staatschef Wladimir Putin: Die "besondere MilitÀroperation" in der Ukraine verlaufe "streng nach Plan", sagte er am Donnerstagabend in einer Fernsehansprache.

Nach einem Telefonat mit Frankreichs PrĂ€sident Emmanuel Macron hatte er zuvor angekĂŒndigt, den "kompromisslosen Kampf" gegen die KĂ€mpfer angeblicher "bewaffneter nationalistischer Gruppen" in der Ukraine fortzusetzen.

33 Tote bei Luftangriff

Putin hatte sich in einer TV-Ansprache wĂ€hrend den Verhandlungen an die Bevölkerung gerichtet und der Ukraine vorgeworfen, auslĂ€ndische Zivilisten im Land festzuhalten. BestĂ€tigungen unabhĂ€ngiger Organisationen fĂŒr Putins Behauptungen gibt es nicht. Im Gegenteil hatte der ukrainische Außenminister am Mittwochabend die Einrichtung einer Hotline angekĂŒndigt, an die sich zum Beispiel auslĂ€ndische Studierende richten könnten, um aus dem Land gebracht zu werden.

Die russische Armee geht derzeit mit großer HĂ€rte gegen ukrainische StĂ€dte vor. Am Donnerstag wurden bei einem russischen Luftangriff in der 120 Kilometer von Kiew entfernten Stadt Tschernihiw nach ukrainischen Angaben 33 Menschen getötet. Dem örtlichen Rettungsdienst zufolge wurden bei dem Angriff zwei Schulen und ein Wohnhochhaus getroffen.

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