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Ukraine-Krieg | USA: Russland will offenbar erfahrene Syrer rekrutieren


Für Häuserkampf
USA: Russland will erfahrene Syrer für Ukraine-Krieg rekrutieren

Von dpa, t-online
Aktualisiert am 08.03.2022Lesedauer: 2 Min.
Russische Soldaten: Experten sehen eine mögliche Eskalation der Kämpfe.Vergrößern des BildesRussische Soldaten: Experten sehen eine mögliche Eskalation der Kämpfe. (Quelle: Mikhail Voskresenskiy/Sputnik Belgorod/imago-images-bilder)
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Der russische Vormarsch in der Ukraine scheint weniger schnell voranzugehen, als im Kreml zunächst erwartet. Nun versucht Russland offenbar, kampferprobte Syrer zu rekrutieren. Ein bemerkenswerter Vorgang, so die USA.

Russland versucht nach Informationen des US-Verteidigungsministeriums, Syrer für den Angriffskrieg in der Ukraine zu rekrutieren. "Wir können Berichte bestätigen, wonach die Russen versuchen, ihre Kämpfer mit ausländischen Kämpfern zu ergänzen", sagte ein hochrangiger Ministeriumsmitarbeiter am Montag in einem Telefonbriefing mit Journalisten. "Wir wissen, dass sie versuchen, Syrer für den Kampf zu rekrutieren."

US-Beamten zufolge gehe es für Russland darum, solche Kämpfer zu rekrutieren, die im Häuserkampf bewandert seien – denn Russlands Invasion sei im Begriff, sich tiefer in die Städte auszudehnen. Das berichten mehrere US-amerikanische Medien übereinstimmend. Dabei bestehe die Hoffnung, dass die Expertise der syrischen Kämpfer im städtischen Kampf dazu beitragen könne, Kiew einzunehmen.

Wichtiger Unterstützer von al-Assad

Experten sehen dies als Hinweis auf eine mögliche Eskalation der Kämpfe in der Ukraine, so "The Wall Street Journal". Dabei sei laut Ministerium bislang nicht klar, ob bereits syrische Kämpfer in der Ukraine seien. Der russische Präsident Wladimir Putin ist einer der wichtigsten Unterstützer des syrischen Machthabers Baschar al-Assad.

Der US-Ministeriumsvertreter sagte, man finde es "bemerkenswert", dass Putin glaube, auf ausländische Kämpfer angewiesen zu sein. Das könne auch daran liegen, dass die russischen Truppen im Verlauf des Wochenendes kaum Fortschritte bei ihrem Vormarsch gemacht hätten. "Die Ukrainer leisten starken Widerstand." Putin habe deutlich gemacht, dass er die ukrainische Führung stürzen und ersetzen wolle. "Um das zu tun, muss er Kiew einnehmen, und er hat Kiew nicht eingenommen." Auch der Luftraum sei weiterhin umkämpft, die ukrainische Luftwaffe habe noch immer Kampfjets im Einsatz.

Der Ministeriumsvertreter sagte, man gehe davon aus, dass Putin inzwischen fast 100 Prozent seiner an der Grenze zusammengezogenen Kampftruppen in der Ukraine im Einsatz habe. Bislang hätten die russischen Streitkräfte 625 Raketen in der Ukraine abgefeuert.

Verwendete Quellen
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