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Als sie zum zweiten Mal fliehen, explodieren russische Granaten

  • Josephin Hartwig
Von Josephin Hartwig

Aktualisiert am 09.03.2022Lesedauer: 2 Min.
Tatyana, Nikita und Alise Perebeynos: Die Familie wurde in Irpin auf der Flucht getötet.
Alise, Tatyana und Nikita Perebeynos: Die Familie wurde in Irpin auf der Flucht getötet. (Quelle: Facebook/SE Ranking/T-Online-bilder)
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Die Aufnahme ging um die Welt: In der ukrainischen Stadt Irpin nahe Kiew ist am Sonntag eine Familie bei einem russischen Angriff getötet worden. Es war nicht ihr erster Fluchtversuch vor der Gewalt.

Es ist ein Foto, das schwer zu betrachten ist. Es zeigt auf erschütternde Art und Weise den Krieg in der Ukraine und gibt den bislang womöglich Tausenden Todesopfern ein Gesicht. Zu sehen ist eine Familie, die am Sonntag auf der Flucht aus der Stadt Irpin getötet worden ist. Vier Menschen liegen dicht beieinander auf der Straße. Ihr Gepäck nur wenige Schritte entfernt. Veröffentlicht hat es die "New York Times" am Wochenende – und damit weltweit Bestürzung ausgelöst.


Ukraine-Krieg: Die Chronologie des Konflikts

Dezember 2013: Hunderttausende Ukrainer protestieren in der Hauptstadt Kiew gegen den prorussischen Präsidenten Viktor Janukowitsch, weil seine Regierung das Partnerschaftsabkommen mit der EU kippte. Der Unabhängigkeitsplatz (Maidan) wird zum Symbol.
Februar 2014: Viktor Janukowitsch flieht nach Russland. Moskau besetzt militärisch die ukrainische Schwarzmeerhalbinsel Krim.
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Wie die "Daily Mail" berichtet, handelt es sich bei der Frau um Tatyana Perebeynos. Sie ist die Mutter der 9-jährigen Alise und des 18-jährigen Nikita. Erst vor vier Jahren war die Familie aus Donezk vor den russischen Separatisten geflohen. Nun wollten sie Irpin verlassen.

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Die Brücke, die sie gerade überqueren wollten, wurde von russischen Truppen mit Mörsergranaten beschossen. Alle drei starben. Ein weiterer Mann, wohl ein Freund der Familie, wurde ebenfalls getroffen. Er habe erst noch einen Puls gehabt, sei aber später gestorben, berichtet die "New York Times".

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Tatyana Perebeynos war Leiterin der Buchhaltung bei SE Ranking, einem IT-Start-up-Unternehmen, und hatte während eines Arbeitsausflugs in die Berge Georgiens nur drei Tage vor dem Ausbruch des Krieges in der Ukraine mit Kollegen über ihre Zukunft gescherzt.

Sie sei eine beliebte Kollegin gewesen, die einen "großartigen Sinn für Humor" hatte und im Unternehmen für ihre zugängliche Persönlichkeit und ihre sanfte Art bekannt war. Kollegen hätten sie als "klug und witzig" beschrieben. "Sie war wie eine große Schwester für unser gesamtes Team", heißt es.

"Fühlen uns völlig hilflos"

Ihr Mann müsse sich nun um die Beerdigung seiner Frau und der beiden gemeinsamen Kinder kümmern. "Wir fühlen uns völlig hilflos, aber wir versuchen, ihm wenigstens mit einigen kleinen Dingen zu helfen, den Horror dieser Tage zu überleben", sagte ein Sprecher des Unternehmens, in dem Tatyana Perebeynos beschäftigt war.

Die Mörsergranaten fielen zunächst etwa 100 Meter von der Brücke entfernt und schlugen dann in einer Reihe von donnernden Explosionen in einen Straßenabschnitt ein, aus dem die Menschen flohen. Ein Team der "New York Times" – darunter die Fotojournalistin Lynsey Addario, die die Aufnahme der Familie schoss, ein Sicherheitsberater und Andriy Dubchak, der freiberufliche Journalist, der die Szene gefilmt hat – wurden Zeugen des Augenblicks.

Auch die beiden Hunde der Familie, zwei Yorkshire Terrier, waren bei der Flucht dabei. Sie überlebten verletzt, seien winselnd in der Nähe ihrer getöteten Besitzer gefunden worden.

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Von Sonja Eichert
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