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Russland trennt AKW Tschernobyl wohl erneut vom Strom

Von dpa, rtr, MaM

Aktualisiert am 14.03.2022Lesedauer: 2 Min.
Satellitenbild zeigt Nahaufnahme der Nuklearanlagen von Tschernobyl: Die Atomruine ist erneut ohne Strom.
Satellitenbild zeigt Nahaufnahme der Nuklearanlagen von Tschernobyl: Die Atomruine ist erneut ohne Strom. (Quelle: Uncredited/Maxar Technologies via AP/dpa-bilder)
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Wenige Tage nachdem russische Truppen die Stromleitungen der Atomruine Tschernobyl beschädigt hatten, ist das Kraftwerk erneut ohne Strom. Der Betreiber beschuldigt die russische "Besatzungsmacht".

Das ehemalige Atomkraftwerk Tschernobyl ist nach Angaben des ukrainischen Betreibers Ukrenerho erneut ohne Strom. Die Leitung, die das Werk sowie die nahe gelegene Stadt Slawutytsch nördlich von Kiew versorge, sei von den russischen Kräften beschädigt worden, teilte der Betreiber mit. Das Kernkraftwerk werde derzeit über Dieselgeneratoren versorgt, nachdem die Leitungen dorthin beschädigt worden seien, sagt Konzern-Chef Wolodymyr Kudryzkji im Fernsehen. Der havarierte Reaktor müsse ständig gekühlt werden.

Die "Besatzungsmacht" habe die Stromleitungen "beschädigt", erklärte Ukrenergo. Der ukrainische Energieversorger versicherte, dass seine Techniker die Hochspannungsleitung nach Tschernobyl und in die Stadt Slawutysch repariert hätten. Da aber diese Hochspannungsleitung erneut beschädigt sei, müssten weitere Angestellte eingesetzt werden, um die "neuen Schäden zu beheben".

Betreiber warnt vor Katastrophe wie 1986

Beim ersten Zwischenfall hatten die Ukrainer mitgeteilt, Stromleitungen seien durch russischen Beschuss beschädigt worden. Russland gab seinerseits ukrainischen "Nationalisten" die Schuld.

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Nur "sichere Energieversorgung" könne verhindern, dass es erneut eine Katastrophe wie 1986 in Tschernobyl gebe, unterstrich Ukrenergo. Die Regierung in Moskau reagierte zunächst nicht auf die Erklärungen aus der Ukraine.

Im AKW Tschernobyl hatte sich 1986 das schlimmste Atomunglück der Geschichte ereignet, bei dem hunderte Menschen starben und sich Radioaktivität über weite Teile Europas ausbreitete. Das Kraftwerk ist seitdem stillgelegt, ein riesiger Schutzmantel soll den Austritt von Radioaktivität verhindern.

Unklarheit um AKW Saporischschja

Bei dem von russischen Truppen besetzten ukrainischen Atomkraftwerk Saporischschja herrscht unterdessen Unklarheit, wer für Betrieb und Sicherheit verantwortlich ist. Der ukrainische Atomkraftbetreiber Enerhoatom meldete der Internationalen Atomenergiebehörde IAEA, das Atomkraftwerk stehe "unter der Kontrolle des Befehlshabers der russischen Streitkräfte", wie die IAEA am Samstagabend berichtete.

Das Management müsse sich in allen operativen Fragen mit den russischen Streitkräften abstimmen, auch in technischen Fragen. Der russische Staatskonzern Rosatom dementierte dagegen im Austausch mit der IAEA, die operationelle Kontrolle übernommen zu haben.

IAEA sieht Nuklearsicherheit verletzt

Die derzeitige Situation verletze eine der sieben unverzichtbaren Säulen der Nuklearsicherheit, warnte IAEA-Generaldirektor Rafael Grossi am Samstagabend. Genauer handele es sich um die Folgende: "Das Betriebspersonal muss in der Lage sein, seine Aufgaben im Bereich der Sicherheit zu erfüllen und Entscheidungen frei von ungebührlichem Druck zu treffen".

Grossi hat große Sorge über die Sicherheit der ukrainischen Atomanlagen geäußert. Die IAEA sei bereit, vor Ort zu helfen, dies setze aber eine dringend nötige Vereinbarung über die Sicherheit der Atomanlagen zwischen Russland und der Ukraine voraus. Darüber hatte Grossi am Donnerstag im türkischen Antalya mit den Außenministern Russlands und der Ukraine, Sergej Lawrow und Dmytro Kuleba, gesprochen.

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Von Rahel Zahlmann, Adrian Röger
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