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Putin droht Kritikern: "Ausspucken wie eine Fliege"

Von afp, dpa, rtr, joh

Aktualisiert am 17.03.2022Lesedauer: 3 Min.
Wladimir Putin: Der russische PrÀsident hat in seiner Rede den Westen scharf angegriffen.
Wladimir Putin: Der russische PrÀsident hat in seiner Rede den Westen scharf angegriffen. (Quelle: Russian Presidential Press Service/ap-bilder)
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Erneut sorgt eine Rede des russischen PrĂ€sidenten fĂŒr Aufsehen: Putin vergleicht darin nicht nur die westlichen Sanktionen mit der Judenverfolgung im Zweiten Weltkrieg – sondern droht auch Kritikern scharf.

Russlands PrĂ€sident Wladimir Putin hat mit einer Rede vor den Ministern in Moskau erneut große Aufmerksamkeit auf sich gezogen. "Das russische Volk wird diese VerrĂ€ter einfach ausspucken wie eine Fliege, die versehentlich in seinen Mund geflogen ist. Eine solche natĂŒrliche und notwendige Selbstreinigung der Gesellschaft wird unser Land nur stĂ€rken", sagte er mit Blick auf die Menschen, die sich gegen den Angriff in der Ukraine aussprechen.


Ukraine: Das sind die Gesichter des Krieges

Charkiw im Osten der Ukraine: Ein Mann versucht das Feuer im Haus seiner Nachbarn zu löschen, das bei einem russischen Angriff zerstört wurde. Die Stadt steht seit Wochen unter Beschuss.
Warten auf den Bus im belagerten Mariupol: Große Teile der Hafenstadt sind inzwischen zerstört. Wer Haustiere hat, versucht auch sie zu retten.
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Zudem warf er dem Westen vor, einen "wirtschaftlichen Blitzkrieg" gegen sein Land gestartet zu haben und russische StaatsbĂŒrger massiv zu diskriminieren. Der "Blitzkrieg" des Westens mit Sanktionen sei aber gescheitert, sagte Putin. Um die Auswirkungen der Sanktionen auf die Bevölkerung abzufedern, kĂŒndigte er eine Erhöhung von GehĂ€ltern und Renten an.

Putin: MilitÀreinsatz ist "Erfolg"

Der "MilitĂ€reinsatz" in der Ukraine sei ein "Erfolg" und verlaufe "strikt nach Plan", so Putin. Russland habe keine andere Wahl gehabt, als Soldaten in die Ukraine zu schicken. Moskau werde nicht zulassen, dass die Ukraine als "BrĂŒckenkopf" fĂŒr "aggressive Aktionen gegen Russland" diene. Es sei aber nicht das Ziel Russlands, die Ukraine zu "besetzen", sagte er.

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Putin hinter Gittern
Wladimir Putin ist im Westen isoliert.


Die Sanktionen des Westens gegen Russland verglich Putin mit der nationalsozialistischen Judenverfolgung. "Der Westen hat die Maske des Anstands fallengelassen und beginnt, sich abscheulich zu verhalten", sagte der Kremlchef. "Es gibt offensichtliche Parallelen zu antisemitischen Pogromen." Der Westen verfolge nur "ein Ziel", nÀmlich die "Zerstörung Russlands".

Die Ukraine hĂ€tte in absehbarer Zeit Atomwaffen haben können, argumentierte er. Russland wolle das Nachbarland nicht besetzen. Russland sei bereit, in GesprĂ€chen den neutralen Status der Ukraine zu erörtern. "Wir waren und sind bereit, die Grundsatzfrage fĂŒr unser Land und seine Zukunft – der neutrale Status der Ukraine, ihre Entmilitarisierung und ihre Entnazifizierung – im Rahmen von Verhandlungen zu diskutieren."

Vorwurf: Westen will Russland zerstören

Die USA und die EuropĂ€ische Union hĂ€tten Russland quasi als zahlungsunfĂ€hig erklĂ€rt, sagte Putin in seinen im Staatsfernsehen ĂŒbertragenen Aussagen gegenĂŒber Ministern. Mit seinem Vorgehen werde der Westen Russland nur stĂ€rken.

Der russische PrĂ€sident zeigte sich ĂŒberzeugt, dass der Westen in jedem Fall Sanktionen gegen sein Land verhĂ€ngt hĂ€tte. "Der Westen macht sich nicht einmal die MĂŒhe zu verbergen, dass es sein Ziel ist, der gesamten russischen Wirtschaft und jedem einzelnen Russen zu schaden." Wenn der Westen glaube, dass Russland zusammenbrechen oder nachgeben wĂŒrde, "dann kennen sie weder unsere Geschichte noch unser Volk".

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Putin: Situation fĂŒr Russland "nicht einfach"

Seinen Worten nach drĂ€ngen die westlichen Schutzherren die Ukraine zu einer Fortsetzung des Blutvergießens. Sie lieferten Waffen, Informationen und schickten Söldner in das Nachbarland, sagte Putin. Russland werde aber nicht zulassen, dass die Ukraine zum Aufmarschgebiet einer Aggression gegen Russland werde.

Putin rĂ€umte ein, dass die Situation fĂŒr Russland "nicht einfach" sei und verwies dabei auch auf die steigende Inflation in Russland. Den BĂŒrgern sicherte er eine "zeitnahe" Erhöhung der Grundsicherung, der GehĂ€lter von Staatsbediensteten sowie der Renten zu.

Der Kremlchef sorgt immer wieder mit seinen Reden fĂŒr Aufsehen. Russland will mit dem Krieg seit 24. Februar einen Nato-Beitritt der Ukraine verhindern, das Nachbarland demilitarisieren und vermeintliche Nazis aus der Kiewer FĂŒhrung entfernen. Anstelle dieser von Moskau verlangten "Entnazifizierung" forderte der ukrainische Außenminister Dmytro Kuleba am Mittwoch eine "Entputinisierung": Russland solle international von jedem Einfluss auf Politik, Wirtschaft, Energie, Kultur und andere Bereichen abgeschnitten werden, twitterte er.

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