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Belarussisches Bataillon soll sich Ukraine angeschlossen haben

  • Sonja Eichert
Von Sonja Eichert, Jonas Rogge

26.03.2022Lesedauer: 2 Min.
Explosion, Angriffe, Waffenruhe: Ein russisches Öldepot brennt, eine ukrainische Raffinerie ist beschossen worden – und im Stahlwerk von Mariupol spitzt sich die Lage dramatisch zu, auch wenn es eine Feuerpause geben soll. (Quelle: t-online)
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Hunderte freiwillige KĂ€mpfer aus Belarus sollen die ukrainischen StreitkrĂ€fte unterstĂŒtzen. Belarus gilt als VerbĂŒndeter Putins – das Bataillon richtet sich jedoch auch gegen Lukaschenko.

Ein belarussisches Freiwilligen-Bataillon soll sich offiziell den ukrainischen StreitkrÀften angeschlossen haben. Ein Video auf ihrem Telegram-Kanal zeige die KÀmpfer des "Kastus-Kalinouski-Bataillon" in Uniformen mit ukrainischen Abzeichen, berichtet die ukrainische Zeitung "Prawda".

Sie hÀtten den Eid auf die Verteidigung ihres Nachbarlandes geschworen. Nach eigenen Angaben sollen sich schon mehr als 200 freiwillige KÀmpfer in der Ukraine aufhalten.

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Bataillon aus Lukaschenko-Gegnern

Das Bataillon ist demnach benannt nach Kastus Kalinouski, der im 19. Jahrhundert die belarussischen AufstĂ€nde gegen Russland anfĂŒhrte. Diese wurden blutig niedergeschlagen. Das Bataillon wurde nach dem russischen Angriff auf die Ukraine gegrĂŒndet.

Einem Bericht der "New York Times" zufolge richten sich die KĂ€mpfer nicht nur gegen die Invasion in der Ukraine, sondern auch gegen die russische Kontrolle ĂŒber ihr eigenes Land und gegen Machthaber und Putin-Freund Alexander Lukaschenko.

Demzufolge soll ein Teil der KĂ€mpfer vor dem Krieg aus Belarus in die Ukraine geflohen sein, weil sie in ihrem Heimatland aufgrund ihres Engagements fĂŒr die Demokratiebewegung Verfolgung fĂŒrchteten. Die fĂŒhrende belarussische Oppositionelle Swetlana Tichanowskaja unterstĂŒtzt das Bataillon öffentlich.

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Die Ukraine wirft dem belarussischen Regime vor, den russischen Angriffskrieg zu unterstĂŒtzen. Russische Soldaten hatten die Ex-Sowjetrepublik als Aufmarschgebiet genutzt, außerdem starten von dort russische Kampfflugzeuge und Raketen zu Angriffen auf die Ukraine.

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Immer wieder warf Kiew der FĂŒhrung in Minsk vor, sie wolle an der Seite von Kremlchef Wladimir Putin in den Krieg eintreten. Das weist die belarussische Regierung strikt zurĂŒck. Trotz wiederholten DrĂ€ngens aus Moskau beteiligt sich Belarus bisher nicht aktiv am Krieg.

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