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Ukraine: Joe Biden sagt schwere Waffen zu – im Wert von 800 Millionen Dollar


Gefürchtete russische Großoffensive
Biden sagt Ukraine weitere Waffen im Wert von 800 Millionen Dollar zu

Von afp, dpa
Aktualisiert am 21.04.2022Lesedauer: 2 Min.
Joe Biden hält im Roosevelt Room des Weißen Hauses eine Rede zum russischen Einmarsch in die Ukraine: "Weichen für die nächste Phase dieses Krieges" werden gestellt.Vergrößern des BildesJoe Biden hält im Roosevelt Room des Weißen Hauses eine Rede zum russischen Einmarsch in die Ukraine: "Weichen für die nächste Phase dieses Krieges" werden gestellt. (Quelle: Evan Vucci/dpa)
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Im Osten der Ukraine wird eine russische Großoffensive erwartet. Nun wollen die USA der ukrainischen Armee weitere Waffen liefern – darunter schwere Artillerie und zusätzliche taktische Drohnen.

Die USA haben der Ukraine weitere Waffenlieferungen im Umfang von 800 Millionen Dollar (knapp 740 Millionen Euro) zugesagt. "Dieses Paket umfasst schwere Artilleriewaffen, Dutzende Haubitzen und 144.000 Schuss Munition für diese Haubitzen", sagte US-Präsident Joe Biden am Donnerstag im Weißen Haus. Geliefert werden sollen demnach auch zusätzliche taktische Drohnen.

Mit den Waffenlieferungen solle die ukrainische Armee im Kampf gegen Russland im Donbass unterstützt werden, sagte Biden nach einem Treffen mit dem ukrainischen Regierungschef Denys Schmyhal in Washington weiter. Mit Blick auf die gefürchtete russische Großoffensive in der Region sprach Biden von einem "kritischen Zeitfenster", in dem die "Weichen für die nächste Phase dieses Krieges" gestellt würden.

Insgesamt Waffen im Wert von mehr als 3,3 Milliarden Dollar

Der US-Präsident hatte der Ukraine bereits vergangene Woche Rüstungsgüter im Wert von 800 Millionen Dollar zugesagt, unter anderem Artilleriesysteme, Artilleriemunition, Panzerfahrzeuge und Hubschrauber. Insgesamt haben die USA der Ukraine seit Beginn des russischen Angriffskriegs Ende Februar mit der neuen Zusage bereits Waffen im Wert von mehr als 3,3 Milliarden US-Dollar zugesagt oder geliefert.

Biden betonte am Donnerstag, es werde dem russischen Präsidenten Wladimir Putin "niemals gelingen, die ganze Ukraine zu dominieren und zu besetzen". Jeder Amerikaner könne stolz darauf sein, dass die Großzügigkeit der USA dazu beitragen würde, die Ukraine im Kampf gegen Russlands Aggression zu unterstützen. In Bezug auf russische Angaben einer Einnahme der ukrainischen Hafenstadt Mariupol sagte Biden, es sei "fraglich, ob er (Putin) Mariupol kontrolliert".

Die USA gaben am Donnerstag auch eine neue Finanzhilfe in Höhe von 500 Millionen Dollar an die Ukraine bekannt. Mit dem Geld soll der ukrainischen Regierung unter anderem dabei geholfen werden, Gehälter und Renten auszuzahlen. Das Geld ist auch für Programme bestimmt, die eine "Verschlechterung der humanitären Situation in der Ukraine" verhindern sollen, wie das US-Finanzministerium erklärte.

Häfen für russische Schiffe gesperrt

Außerdem sperrt die US-Regierung ihre Häfen für russische Schiffe. Das bedeute, dass kein Schiff, das unter russischer Flagge fährt oder von russischen Interessen geleitet ist, in den Vereinigten Staaten anlegen dürfe, sagte Biden. Dies sei ein weiterer Schritt, den die USA gemeinsam mit den internationalen Partnern gingen, so Biden. Russland sollten wegen des Angriffskriegs gegen die Ukraine die "Vorteile des internationalen Wirtschaftssystems" verwehrt bleiben. Auch etwa die Europäische Union hatte beschlossen, Schiffen unter russischer Flagge das Einlaufen in EU-Häfen zu verbieten.

Zahlreiche westliche Staaten unterstützen die Ukraine im Krieg gegen Russland mit Waffenlieferungen und Finanzhilfen. Zuletzt konzentrierten sich die Gefechte auf den Osten der Ukraine.

Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagenturen AFP und dpa
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