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Russland stellt Stromlieferungen nach Finnland ein

Von afp
Aktualisiert am 14.05.2022Lesedauer: 1 Min.
Ab Samstag soll Finnland keinen Strom mehr aus Russland erhalten. (Symbolbild)
Ab Samstag soll Finnland keinen Strom mehr aus Russland erhalten. (Symbolbild) (Quelle: Antti Yrjonen/imago-images-bilder)
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Finnland möchte sich dem VerteidigungsbĂŒndnis Nato anschließen. Russland hat nun eine erste Gegenmaßnahme angekĂŒndigt. Mit Versorgungsproblemen ist aber nicht zu rechnen.

Inmitten der Spannungen wegen eines möglichen Nato-Beitritts Finnlands stellt Russland seine Stromlieferungen in das Nachbarland ab Samstag ein. Das teilte das Energieunternehmen RAO Nordic Oy, ein in Helsinki ansÀssiges Tochterunternehmen des russischen Konzerns InterRAO, am Freitag mit. Der finnische Netzbetreiber Fingrid gab sich daraufhin gelassen und betonte, dass die Versorgungssicherheit nicht gefÀhrdet sei.


Ukraine-Krieg: Die Chronologie des Konflikts

Dezember 2013: Hunderttausende Ukrainer protestieren in der Hauptstadt Kiew gegen den prorussischen PrÀsidenten Viktor Janukowitsch, weil seine Regierung das Partnerschaftsabkommen mit der EU kippte. Der UnabhÀngigkeitsplatz (Maidan) wird zum Symbol.
Februar 2014: Viktor Janukowitsch flieht nach Russland. Moskau besetzt militÀrisch die ukrainische Schwarzmeerhalbinsel Krim.
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RAO Nordic Oy begrĂŒndete den Lieferstopp mit ausbleibenden Zahlungen. FĂŒr im Mai verkaufte Strommengen sei noch kein Geld eingegangen, erklĂ€rte das Unternehmen. Es könne daher die Rechnungen fĂŒr die Stromimporte aus Russland nicht begleichen.

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"Waren darauf vorbereitet"

"Diese Situation ist außergewöhnlich und zum ersten Mal in unserer ĂŒber zwanzigjĂ€hrigen Handelsgeschichte eingetreten", erklĂ€rte RAO Nordic Oy weiter. Es sei zu hoffen, dass sich die Lage "bald" bessere und der Handel wieder aufgenommen werden könne.

"Wir waren darauf vorbereitet", sagte der Fingrid-Manager Timo Kaukonen der Nachrichtenagentur AFP. Er erwarte keine Versorgungsprobleme. "Mit etwas mehr Importen aus Schweden und Norwegen kommen wir klar."

Russland sieht Nato-PlÀne als Bedrohung an

Die finnische Staatsspitze hatte am Donnerstag erklĂ€rt, Finnland solle angesichts des russischen MilitĂ€reinsatzes in der Ukraine "unverzĂŒglich" einen Antrag auf Beitritt zur Nato stellen. Nach Jahrzehnten der militĂ€rischen BĂŒndnisneutralitĂ€t ist dies fĂŒr Helsinki ein grundsĂ€tzlicher verteidigungspolitischer Richtungswechsel.

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Kreml-Sprecher Dmitri Peskow sagte daraufhin, Russland wĂŒrde eine finnische Mitgliedschaft in dem westlichen MilitĂ€rbĂŒndnis "definitiv" als Bedrohung ansehen. Das russische Außenministerium erklĂ€rte, Moskau sehe sich gezwungen, darauf "militĂ€risch-technisch und auf andere Weise" zu reagieren.

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