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Südossetien sagt Referendum zu Russland-Beitritt ab

Von afp, t-online
Aktualisiert am 31.05.2022Lesedauer: 2 Min.
Wladimir Putin: Auf welche Staaten könnte es der russische Präsident noch abgesehen haben?
Wladimir Putin: Auf welche Staaten könnte es der russische Präsident noch abgesehen haben? (Quelle: SNA/imago-images-bilder)
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Ein ähnlicher Konflikt wie in der Ukraine beschäftigt die Georgier schon seit über 30 Jahren. Russland versucht die abtrünnigen Regionen Südossetien und Abchasien an sich zu binden. Nun gibt es Bewegung.

Die georgische Separatistenregion Südossetien hat ein für Mitte Juli geplantes Referendum über einen Beitritt zu Russland abgesagt. Der neue Staatschef der prorussischen Enklave, Alan Gaglojew, hob die Referendums-Pläne seines Vorgängers am Montag auf. In einem Dekret betonte er die "Unsicherheit über die rechtlichen Konsequenzen" einer Volksbefragung.

Es sei nicht zulässig, per Volksabstimmung einseitig über Themen zu entscheiden, die die "legitimen Rechte und Interessen der Russischen Föderation" beträfen, hieß es darin weiter. Stattdessen kündigte Gaglojew Gespräche mit Moskau über die "weitere Integration" Südossetiens an.

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Gaglojews Vorgänger Anatoli Bibilow hatte vor rund zwei Wochen per Dekret eine Volksbefragung über einen Beitritt Südossetiens zu Russland angesetzt und betont, dies entspreche dem "historischen Streben" der Menschen in der Region. Bibilow hatte jedoch die anschließende Wahl gegen Gaglojew verloren. Russland erwartete von diesem, die "Kontinuität" der Beziehungen zu gewährleisten.

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Wladimir Putin: Könnte er auch noch in anderen Ländern angreifen? (Quelle: Kremlin Pool/T-Online-bilder)

Russland kennt Unabhängigkeit der Regionen an

Russland hatte die Unabhängigkeit der prorussischen Separatistenregion und des benachbarten Abchasiens nach einem kurzen militärischen Konflikt mit Georgien im August 2008 offiziell anerkannt. Seitdem sind dort russische Streitkräfte stationiert.

Georgien ist entschieden gegen einen Beitritt der Tiflis' Ansicht nach abtrünnigen Region zu Russland. Wie die Ukraine ab 2014 orientierte sich auch Georgien in Richtung Westen. Dabei wurde das Land maßgeblich von den USA unterstützt, die es als strategisch wichtigen Verbündeten sahen. Damit befindet sich das Land in einer ähnlichen Situation wie die Ukraine, wo Moskau kurz vor Beginn des Krieges ebenfalls die Unabhängigkeit der prorussischen Separatistenregionen im Osten des Landes anerkannt hatte.

Als Antwort darauf versuchte Russland, Südossetien und Abchasien an sich zu binden. Der Konflikt verschärfte sich zusätzlich, als Georgien zeitgleich mit der Ukraine Mitte der 2000er-Jahre begann, sich um eine Nato-Mitgliedschaft zu bemühen und 2008 von dem Verteidigungsbündnis eine Beitrittsperspektive eröffnet bekam.

Im März hatte der Chefankläger des Internationalen Strafgerichtshofs (IStGH) in Den Haag, Karim Khan, Haftbefehle gegen drei derzeitige und ehemalige südossetische Anführer im Zusammenhang mit Kriegsverbrechen gegen ethnische Georgier gefordert. Zu den Vorwürfen gehören Folter, illegale Inhaftierung, Geiselnahme und die Deportation von Menschen – ähnliche Vorwürfe erhebt derzeit auch Kiew gegen Moskau und dessen Verbündete.

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