• Home
  • Politik
  • Ukraine
  • Ukraine-Krieg | Russischer Oligarch Oleg Deripaska: "Kolossaler Fehler"


Schlagzeilen
AlleAlle anzeigen

Symbolbild für einen TextNeues Virus in China entdecktSymbolbild für einen TextUSA: 39 Häuser bei Explosion beschädigtSymbolbild für einen TextSPD-Chef rügt Ampel-MinisterSymbolbild für einen TextErste Bilder: Schlagerstar hat geheiratetSymbolbild für einen TextBeatrice Egli begeistert mit BikinifotosSymbolbild für einen TextNeue Rolle: Johnny Depp feiert ComebackSymbolbild für einen TextBerlusconi will wieder ins ParlamentSymbolbild für einen TextPolio in London: Impfung für alle KinderSymbolbild für einen TextProgrammänderung: RTL setzt Show abSymbolbild für einen TextOchsenknecht schaut Promis beim Sex zuSymbolbild für einen TextFestivalbesucher tot: Polizei hat VermutungSymbolbild für einen Watson TeaserBVB-Boss zu Vorwürfen gegen Nico SchulzSymbolbild für einen TextNervennahrung gegen Stress

Russischer Oligarch nennt Krieg "kolossalen Fehler"

Von afp
Aktualisiert am 29.06.2022Lesedauer: 2 Min.
Oleg Deripaska: Der russische Oligarch ist von den Sanktionen gegenüber seiner Heimat betroffen.
Oleg Deripaska: Der russische Oligarch ist von den Sanktionen gegenüber seiner Heimat betroffen. (Quelle: Donat Sorokin/imago-images-bilder)
Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo

Kritische Worte gegenüber dem Kreml sind von Oligarchen eher selten. Nun hat sich ehemalige Putin-Verbündete Oleg Deripaska ungewohnt deutlich geäußert.

Der russische Oligarch Oleg Deripaska hat den Ukraine-Konflikt als enormen Fehler bezeichnet. "Ist es in Russlands Interesse, die Ukraine zu zerstören? Natürlich nicht, das wäre ein kolossaler Fehler", sagte er auf einer Pressekonferenz in Moskau am Dienstag. Vertreter der russischen Elite äußern sich nur selten in einer solchen Deutlichkeit.

Loading...
Symbolbild für eingebettete Inhalte

Embed

Der Gründer des Aluminiumkonzerns Rusal sprach auf der Pressekonferenz wiederholt von einem "kolossalen Fehler" und bezeichnete die russische Militäroffensive in der Ukraine zudem als "Krieg" – eine Bezeichnung, die von den russischen Behörden eigentlich verboten wurde.

Von Sanktionen betroffen

Deripaska kritisierte auch die russische Reaktion auf die beispiellosen Sanktionen, die westliche Staaten wegen der russischen Offensive in der Ukraine verhängt haben. Die russischen Behörden hätten "120 Tage nach Beginn des Konflikts immer noch keine notwendigen Entscheidungen getroffen", um die Auswirkungen dieser Sanktionen auf die russische Wirtschaft abzumildern, beklagte er. Der Oligarch ist selbst von EU-Sanktionen betroffen. Sein Vermögen beläuft sich im Jahr 2022 laut dem Magazin "Forbes" auf 1,7 Milliarden Dollar. Im Vorjahr waren es demnach noch 3,8 Milliarden Dollar gewesen.

ANZEIGEN
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Meistgelesen
Eintracht Frankfurt verpasst Supercup-Triumph gegen Real Madrid
imago images 1013744331


Die Strafmaßnahmen seien für Russland "natürlich schmerzhafter" als für den Westen, fügte Deripaska hinzu. Damit widersprach er Äußerungen von Präsident Wladimir Putin, der wiederholt erklärt hatte, dass die Sanktionen Russland nichts anhaben könnten, während Verbraucher in westlichen Staaten insbesondere unter den gestiegenen Energiepreisen litten.

Ein Regierungswechsel in Russland ist laut Deripaska nicht zu erwarten. "Es gibt kein Potenzial für einen Systemwechsel", sagte er. Die Opposition habe sich "aus dem Leben des Landes zurückgezogen", sagte er. Viele russische Oppositionelle befinden sich in Haft oder sind ins Exil gegangen.

Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...

ShoppingANZEIGEN

Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
  • Sonja Eichert
Von Sonja Eichert
MoskauRusslandUkraine
Aktuelles zu den Parteien

Politik international




t-online - Nachrichten für Deutschland
t-online folgen
FacebookTwitterInstagram

Das Unternehmen
Ströer Digital PublishingJobs & KarrierePresseWerbenKontaktImpressumDatenschutzhinweiseDatenschutzhinweise (PUR)Jugendschutz



Telekom
Telekom Produkte & Services
KundencenterFreemailSicherheitspaketVertragsverlängerung FestnetzVertragsverlängerung MobilfunkHilfeFrag Magenta


TelekomCo2 Neutrale Website