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Leopard-Panzer liefern? Lambrecht bestätigt Gespräche

Von dpa, lw

Aktualisiert am 30.06.2022Lesedauer: 2 Min.
Christine Lambrecht: Doch Leopard-Panzer an die Ukraine?
Christine Lambrecht: Doch Leopard-Panzer an die Ukraine? (Quelle: David Inderlied/dpa-bilder)
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Wird die Ukraine doch Leopard-Panzer erhalten? Die Verteidigungsministerin hat das bislang ausgeschlossen. Nun soll es Gespräche mit Spanien geben.

Verteidigungsministerin Christine Lambrecht (SPD) hat am Rande des Nato-Gipfels in Madrid über eine politisch brenzlige Lieferung von Leopard-Kampfpanzern aus Spanien an die Ukraine gesprochen. Die zuvor von Medien berichteten Überlegungen waren Thema bei einem Treffen Lambrechts mit ihrer Amtskollegin Margarita Robles, wie der Deutschen Presse-Agentur am Donnerstag erklärt wurde. Deutlich geworden sei, dass es auf spanischer Seite noch keine Entscheidung gibt.

In einem Interview der spanischen Zeitung "El Mundo" wurde Lambrecht auf Berichte angesprochen, wonach Deutschland ein Veto gegen eine größere Lieferung von Militärgütern durch Spanien an die Ukraine eingelegt habe. Lambrecht sagte dazu: "Die Pressemeldungen sind mir bekannt, ein Antrag der spanischen Regierung dazu aber nicht."

Leopard 2 (Archivbild): Die spanische Regierung will die Ukraine ebenso mit Waffen unterstützen.
Leopard 2 (Archivbild): Die spanische Regierung will die Ukraine ebenso mit Waffen unterstützen. (Quelle: Chris Emil Janßen/imago-images-bilder)

Im ZDF-"heute journal" sagte Lambrecht am Mittwochabend, kein Land habe bislang Panzer westlicher Bauart an die Ukraine geliefert. Deswegen werde interessant sein, ob es diesen Wunsch von Spanien tatsächlich gebe. Sollte ein entsprechender Antrag eingehen, "werden wir in der Bundesregierung beraten und auch zügig entscheiden", kündigte Lambrecht an. Sie verwies darauf, dass die Ukraine jetzt Artillerie brauche, die weitreichend sei.

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Baerbock: "Müssen Unterstützung jeden Tag reflektieren"

Außenministerin Annalena Baerbock (Grüne) sagte in Madrid auf die Frage möglicher Leopard-2-Lieferungen in die Ukraine: "Vor dem Hintergrund, dass dieser Krieg weiter andauert und jeden Tag brutaler wird, haben wir hier beim Nato-Gipfel deutlich gemacht, dass wir unsere Unterstützung für die Ukraine jeden Tag reflektieren müssen." Man sehe die großen Verluste nicht nur von Soldaten, sondern auch von Material und deshalb tausche man sich mit den verschiedenen Partnern darüber aus, was man tun könne, um die Ukraine noch besser zu unterstützen.

Die Regierung in Madrid überlegt spanischen Berichten zufolge, deutsche Kampfpanzer vom Typ Leopard 2 A4 sowie Luftabwehrraketen zu liefern. Es handele sich um eingemottete Panzer, die erst für den Einsatz vorbereitet werden müssten, schrieb die Zeitung Anfang Juni. Dem Bericht zufolge könnten rund 40 von 108 Leopard-Panzer, die Spanien 1995 gebraucht in Deutschland gekauft habe, wieder einsatzbereit gemacht werden.

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"Der Gepard kann richtig große Löcher schießen"

Gefragt, warum Gepard-Panzer geliefert werden könnten, der Leopard mit ähnlicher Feuerkraft aber derzeit nicht, sagte Lambrecht im ZDF: "Der Gepard kann richtig große Löcher schießen. Da haben sie natürlich recht. Aber er ist ausgerichtet darauf, die Flugabwehr zu sichern."

Weil der Leopard in Deutschland produziert wird, muss die Bundesregierung einer Lieferung in ein Kriegsgebiet zustimmen, auch wenn diese durch Drittländer geschieht.

Zuletzt hatte Lambrecht betont, Deutschland werde vorerst keine Panzer wie Leopard oder Marder in die Ukraine liefern. In diesem Zusammenhang sorgte sie mit der Aussage für Verwirrung, dass ein Gepard kein Panzer sei. Hier lesen Sie mehr dazu.

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Von Patrick Diekmann
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