t-online - Nachrichten für Deutschland
Such IconE-Mail IconMenü Icon

Menü Icont-online - Nachrichten für Deutschland
HomePolitikAuslandInternationale Politik

Ungarn baut neue Atomreaktoren mit russischem Geld


Schlagzeilen
Symbolbild für einen TextKroatien: Deutscher Privatjet stürzt abSymbolbild für einen TextWegen Bonus: Wüst wütet gegen BahnchefSymbolbild für einen TextAdele schockt mit Alkohol-Aussage
Anzeige
Loading...
Loading...
Loading...

Ungarn billigt Bau neuer Atomreaktoren durch russischen Energieriesen

Von afp
27.08.2022Lesedauer: 2 Min.
Das ungarische Kernkraftwerk Paks: Ein russischer Energiekonzern finanziert den Neubau zweier Meiler.
Das ungarische Kernkraftwerk Paks: Ein russischer Energiekonzern finanziert den Neubau zweier Meiler.
Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo

Ungarn behält seinen russlandfreundlichen Kurs bei. Schon bald sollen zwei russisch finanzierte Atomreaktoren in Betrieb gehen.

Der russische Energiekonzern Rosatom wird nach Angaben der ungarischen Regierung in den kommenden Wochen mit dem Neubau von zwei Atomreaktoren im Land beginnen. "Dies ist ein großer Schritt, ein wichtiger Meilenstein", erklärte Ungarns Außenminister Peter Szijjarto am Freitag im Online-Netzwerk Facebook. Das Projekt wird zu einem großen Teil über ein Darlehen aus Russland finanziert.

Loading...
Symbolbild für eingebettete Inhalte

Embed

Am Donnerstag hatte die zuständige ungarische Regulierungsbehörde dem umgerechnet 12,5 Milliarden Euro schweren Neubau ihre Genehmigung erteilt. Ein Betriebsstart der neuen Meiler im Jahr 2023 sei "realistisch", sagte Szijarto. "Wir können nun von der Planungsphase zum Bau übergehen."

Russland übernimmt 10 Milliarden Euro Baukosten

Die Bautätigkeit werde in den kommenden Wochen am Standort der neuen Reaktoren zu sehen sein – dem seit den 1980er Jahren in Betrieb befindlichen Atomkraftwerk im 100 Kilometer südlich von Budapest gelegenen Paks. Das Akw Paks liefert derzeit etwa 40 Prozent des ungarischen Strombedarfs.

Der Vertrag zum Bau der zwei neuen Reaktoren zwischen Ungarn und Rosatom war bereits im Jahr 2014 geschlossen worden. Ihm zufolge sollen die Meiler eine Leistung von je 1.200 Megawatt haben. Russland finanziert den Löwenanteil des Projekts über ein Darlehen an Ungarn in Höhe von 10 Milliarden Euro. Budapest übernimmt die restlichen 2,5 Milliarden.

Finnland hatte im Mai einen ähnlichen Vertrag mit Rosatom über den Bau eines Atomreaktors aufgekündigt. Im Gegensatz dazu kritisiert Budapest seit Monaten die Sanktionspolitik der EU gegen Russland infolge des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine. Mitte August hatte Russland begonnen, im Rahmen einer Sondervereinbarung mehr Gas als ursprünglich vereinbart an Ungarn zu liefern. Das Land hängt besonders stark von russischen Energieimporten ab.

Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo
Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur AFP
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...

ShoppingAnzeigen

Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Hier braut sich was zusammen
  • Bastian Brauns
  • Arno Wölk
Von Bastian Brauns, Arno Wölk
FacebookRusslandUngarn

t-online - Nachrichten für Deutschland
t-online folgen
FacebookTwitterInstagramYouTubeSpotify

Das Unternehmen
Ströer Digital PublishingJobs & KarrierePresseWerbenKontaktImpressumDatenschutzhinweiseDatenschutzhinweise (PUR)Jugendschutz



Telekom
Telekom Produkte & Services
KundencenterFreemailSicherheitspaketVertragsverlängerung FestnetzVertragsverlängerung MobilfunkHilfe & ServiceFrag Magenta


TelekomCo2 Neutrale Website