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Russland schickt Kim Jong Un 30 Luxuspferde per Zug: Putins Gegengeschäft für Waffen?


Putins Gegengeschäft für Waffen?
Russland schickt Kim Jong Un per Zug 30 Luxuspferde

Von t-online, wan

Aktualisiert am 06.11.2022Lesedauer: 2 Min.
Der nordkoreanische Machthaber Kim Jong Un und seine Frau Ri Sol Ju zu Pferd auf dem Berg Paektu: Die höchste Erhebung des Landes gilt als Symbol der Herrscherfamilie.Vergrößern des BildesDer nordkoreanische Machthaber Kim Jong Un und seine Frau Ri Sol Ju reiten auf Orlow-Trabern am heiligen Berg Paektu. (Quelle: KCNA/ap-bilder)
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Der Zugverkehr zwischen Russland und Nordkorea ist wieder aufgenommen worden. Als Erstes kamen Güterwaggons mit Rassepferden über die Grenze.

Das erste Mal seit der Corona-Pandemie gibt es wieder Zugverkehr zwischen Russland und Nordkorea. Ein erster Güterzug machte sich Richtung Pjöngjang auf – mit einer eher ungewöhnlichen Ladung. An Bord waren 30 Orlow-Traber, Luxuspferde, die in Russland gezüchtet werden. Das russische Veterinäramt bestätigte den Transport, der über den Grenzübergang Khasan-Tumangan erfolgte.

"Die Tiere, 5 Hengste, 25 Stuten, wurden in der Stadt Susdal in der Region Wladimir unter Quarantäne gestellt und kamen dann in drei speziell ausgerüsteten Lastwagen am Eisenbahnkontrollpunkt von Khasan an, um anschließend in die DPRK transportiert zu werden", sagte der staatliche Veterinärdienst Russlands in einer Erklärung.

Nach Angaben der russischen Nachrichtenagentur RIA würden medizinische Hilfslieferungen erst später folgen. Warum Nordkorea die Luxuspferde braucht, ist nicht bekannt. Machthaber Kim Jong Un ist bekannt für seine Pferdeliebe und lässt sich auch gerne auf ihnen fotografieren. Nach Informationen der Nachrichtenagentur Reuters hat Nordkorea in den vergangenen Jahren Tausende Dollar für Rassepferde aus Russland bezahlt. Nach einem Bericht des "Daily Mirror" hat Wladimir Putin dem nordkoreanischen Machthaber bereits 2003 Orlow-Traber geschenkt.

USA: Nordkorea liefert Russland Waffen über Umwege

Bei dem Transport könnte es sich um ein Gegengeschäft handeln. Nordkorea liefert nach Informationen der US-Regierung Artilleriemunition in erheblichem Umfang an Russland. "Unsere Hinweise deuten darauf hin, dass Nordkorea geheim liefert, und wir werden beobachten, ob die Lieferungen ankommen", sagt der Präsidialamtssprecher für nationale Sicherheit, John Kirby. Nordkorea versuche, die Lieferungen zu verschleiern, indem es sie über Länder im Nahen Osten und Nordafrika leitet.

Die Mengen seien nicht unbedeutend, könnten die Dynamik des Krieges aber nicht verändern, so Kirby. Nordkorea erklärte im September, es seien nie Waffen oder Munition an Russland geliefert worden und es gebe auch nicht die Absicht, dies in Zukunft zu tun. Nordkorea gehört zu den weniger Ländern, die die Unabhängigkeit der besetzten ukrainischen Regionen anerkannt haben.

Verwendete Quellen
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