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Israel: 11 Geiseln könnten heute freikommen | Newsblog zum Krieg in Nahost


Elf Geiseln sollen heute freikommen

Von dpa, Reuters, mam, csi, te, ts, bm, cli, jcz, fho, lma, aj, das

Aktualisiert am 27.11.2023Lesedauer: 39 Min.
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Emotionales Wiedersehen: Hier kann Emily Hand ihren Vater endlich wieder umarmen. (Quelle: t-online)
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Elon Musk will Präsident Izchak Herzog in Israel treffen. Katars Regierungschef hat ein Interview gegeben. Alle Infos im Newsblog.

Dieser Newsblog wurde beendet. Die neuesten Entwicklungen zum Krieg in Nahost lesen Sie hier.

Hamas-Terroristen haben am 7. Oktober die Grenze zu Israel überquert und Massaker angerichtet. Israel greift seither Ziele im von der Hamas kontrollierten Gazastreifen an. Dieser Liveblog informiert Sie über die aktuellen Entwicklungen:

Insider: Probleme mit Liste der freizulassenden Geiseln

8.30 Uhr: Israel und die radikal-islamische Hamas äußern einem Insider zufolge Bedenken über die Liste der Geiseln und Häftlinge, die heute im Austausch freigelassen werden sollen. Die katarischen Vermittler arbeiteten daran, die Bedenken auszuräumen, sagt eine in den Vorgang eingeweihte Person. Bei den vorherigen Freilassungen hatten Israel und die Hamas die Liste der Geiseln und palästinensischen Häftlinge mindestens zwölf Stunden vor deren Freilassung ausgetauscht.

Elf Geiseln könnten heute freikommen

7.31 Uhr: Israel hat eine Liste mit den Namen weiterer Geiseln erhalten, die demnach an diesem Montag freikommen sollen. Das teilt das Büro des israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu am frühen Morgen mit. Die über Nacht eingegangene Liste werde überprüft. Wie viele Geiseln am vorerst letzten Tag der vereinbarten viertägigen Feuerpause im Gazastreifen freikommen könnten, wurde nicht mitgeteilt.

Unbestätigten Medienberichten zufolge soll es sich um elf Menschen handeln. Auch die islamistische Hamas in Gaza bestätigt, dass sie Vertretern Katars und Ägyptens eine Liste der am Montag freizulassenden Geiseln übergeben habe. Beide Staaten vermitteln in dem Konflikt zwischen Israel und der Hamas.

Es wäre die vierte Gruppe an Geiseln, die seit Beginn der Feuerpause am Freitag im Gegenzug für die Freilassung palästinensischer Gefangener aus israelischen Gefängnissen freikommen würden. Bisher kamen 58 Geiseln frei, unter ihnen acht deutsche Doppelstaatsbürger. Im Gegenzug für die freigelassenen Geiseln wurden 177 Palästinenser aus der Haft entlassen.

Katars Regierungschef: Vernichtung der Hamas kaum möglich

5.50 Uhr: Das im Gaza-Krieg vermittelnde Golfemirat Katar hält die von Israel als Kriegsziel genannte Vernichtung der Terrororganisation Hamas für kaum realisierbar. "Man wird die Hamas nicht so einfach vernichten können. Ob wir mit ihr übereinstimmen oder nicht, sie ist Teil der Gesellschaft in Gaza und auch im Westjordanland", sagte der katarische Ministerpräsident und Außenminister, Mohammed bin Abdulrahman Al Thani, der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung". Katar habe die Beziehung zur Hamas aufgebaut, "um Ruhe und Stabilität in der Region zu bewahren". Wenn sein Land dann sehe, dass ein Krieg ausbricht, dann würden diese Kommunikationskanäle – wie bereits in der Vergangenheit – genutzt.

Auf die Frage, ob Katar Sympathien für die Hamas hege, antwortete Al Thani: "Wir sympathisieren mit der palästinensischen Bevölkerung und der palästinensischen Sache. Wir haben Sympathie für die Menschen, die seit Jahrzehnten leiden. Und wir werden alles tun, was dem palästinensischen Volk hilft. Unsere Unterstützung gilt nicht politischen Parteien oder politischen Ideologien."

Eine Verlängerung der am Dienstag auslaufenden Feuerpause hält Al Thani für möglich. Mit der Einigung zwischen Israel und der Hamas über die Freilassung von Geiseln aus dem Gazastreifen und der Kampfpause sei es "zumindest gelungen, eine positive Dynamik zu erzeugen". Er hoffe, jetzt darauf aufbauen zu können. "Jetzt, wo Geiseln freigelassen werden und es Pausen bei den Kämpfen gibt, gelingt es uns vielleicht, eine Lösung zu finden."

Nach Antisemitismus-Vorwürfen: Elon Musk reist nach Israel

3 Uhr: Der US-Technologieunternehmer Elon Musk wird bei einem Besuch in Israel am Montag Präsident Izchak Herzog und Angehörige der in den Gazastreifen verschleppten Geiseln treffen. Wie Herzogs Büro am Sonntagabend mitteilte, will der israelische Präsident bei dem Gespräch mit Musk die Notwendigkeit unterstreichen, den "zunehmenden Antisemitismus im Internet zu bekämpfen".

An dem Treffen sollen auch Angehörige der von der radikalislamischen Hamas verschleppten Geiseln teilnehmen, "die über die Schrecken des Terrorangriffs der Hamas am 7. Oktober und den anhaltenden Schmerz und die Ungewissheit für die Gefangenen sprechen werden", wie Herzogs Büro mitteilte.

Musks Onlinedienst X, ehemals Twitter, steht seit dem brutalen Angriff der Hamas auf Israel und dem Beginn des Gaza-Kriegs verstärkt in der Kritik, zu wenig gegen Antisemitismus und andere problematische Inhalte auf der Plattform zu tun. Im Zusammenhang mit dem Gaza-Krieg war es auf X zu einer Zunahme von Falschinformationen und Hassbotschaften gekommen. In der Kritik steht aber auch Musk persönlich: Vor zehn Tagen hatte das Weiße Haus dem Chef des Elektroautobauers Tesla und des Raumfahrtunternehmens SpaceX wegen einer umstrittenen Botschaft auf X die Verbreitung von Antisemitismus vorgeworfen und den Multimilliardär scharf kritisiert.

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Thailands Ministerpräsident: Entlassene Geiseln sind gesund

2.20 Uhr: Die drei kürzlich freigelassenen thailändischen Geiseln sind nach Angaben von Thailands Regierung bei guter Gesundheit. Dies teilt der thailändische Ministerpräsident Srettha Thavisin auf der Social-Media-Plattform X mit. Er sei glücklich, dass die drei Personen gesund seien und keine dringende medizinische Behandlung bräuchten, schreibt Thavisin.

Thailands Außenministerium zufolge sollen die insgesamt 17 freigelassenen Geiseln so bald wie möglich nach Thailand zurückgebracht werden. "Für die verbleibenden 15 thailändischen Geiseln unternimmt die königliche thailändische Regierung weiterhin alle Anstrengungen, um ihre sichere Freilassung zum frühestmöglichen Zeitpunkt zu erreichen", heißt es in der Erklärung des Ministeriums weiter.

Drei Palästinenser in den USA angeschossen

22.10 Uhr: In den USA sind drei Studenten palästinensischer Herkunft von einem Angreifer niedergeschossen worden. Die jungen Leute seien am Samstagabend in der Stadt Burlington im US-Bundesstaat Vermont im Nordosten der USA unterwegs gewesen, "als ihnen plötzlich ein Weißer gegenüberstand, der mit einer Pistole bewaffnet war", teilte die Polizei in Burlington am Sonntag mit. Ohne etwas zu sagen, habe der Mann viermal auf die jungen Leute geschossen.

Der Angreifer konnte offenbar zu Fuß flüchten und ist noch nicht identifiziert. Das Motiv des Täters ist noch unklar, doch könne derzeit niemand "ein durch Hass motiviertes Verbrechen" ausschließen, hob Polizeichef Jon Murad hervor. Bei dem Angriff trugen zwei der Opfer traditionelle palästinensische Tücher. Wegen des Krieges zwischen Israel und der radikalislamischen Palästinenserorganisation Hamas gibt es im Moment weltweit einen Anstieg von antisemitischen und islamophoben Attacken.


Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagenturen dpa, AFP und Reuters
  • Eigene Recherche
  • addameer.org "JERUSALEMITE CHILD RECEIVE SENTENCE OF 8 AND A HALF YEARS" (englisch)
  • ynetnews.com "2 stabbing attacks in Jerusalem within one hour" (englisch)
  • x.com Post von User: "AJEnglish"
  • timesofisrael.com: Shoshan Haran, presumed captive, has dedicated her life to helping African farmers (Englisch)
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