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Fall Skripal: Russland will britische Diplomaten ausweisen

Fall Skripal  

Russland will britische Diplomaten ausweisen

16.03.2018, 09:05 Uhr | rtr, dpa

Fall Skripal: Russland will britische Diplomaten ausweisen. Russlands Außenminister Sergej Lawrow: Moskau will britische Diplomaten ausweisen. (Quelle: dpa/Pavel Golovkin)

Russlands Außenminister Sergej Lawrow: Moskau will britische Diplomaten ausweisen. (Quelle: Pavel Golovkin/dpa)

Nächste Eskalationsstufe im Schlagabtausch zwischen Russland und Großbritannien: Nachdem die Briten russische Diplomaten ausgewiesen haben, will Russland es ihnen nun gleichtun

Als Reaktion auf britische Sanktionen in der Giftanschlag-Affäre will Russland britische Diplomaten ausweisen. Außenminister Sergej Lawrow kündigte an, dass Russland diesen Schritt gehen werde. "Natürlich werden wir das tun", sagte er der Agentur Tass zufolge. Wie viele Diplomaten betroffen sein werden, sagte er bislang nicht.  Der russische Botschafter in Großbritannien, Alexander Jakowenko, sagte, sein Land werde "maximalen Druck" auf die britische Regierung ausüben.

Die britische Regierung verdächtigt Russland, an einem Giftanschlag auf den früheren Doppelagenten Sergej Skripal und dessen Tochter in Großbritannien beteiligt gewesen zu sein. Deshalb hatte London am Mittwoch die Ausweisung von 23 russischen Diplomaten angeordnet. Moskau hatte zuvor ein britisches Ultimatum zur Aufklärung des Attentats verstreichen lassen. Moskau weist die Vorwürfe zurück und hatte eine baldige Antwort auf das Vorgehen Londons angekündigt.

Westen verlangt Aufklärung von Moskau

In seltener Geschlossenheit hatte der Westen Russland am Donnerstag mit schweren Vorwürfen zu dessen internationalem Handeln konfrontiert. Deutschland, Frankreich und die USA stellten sich hinter Großbritannien. Scharf verlangten sie von Moskau Aufklärung.

Auch die Nato hat keine Zweifel, dass Moskau für den in Großbritannien verübten Nervengift-Anschlag verantwortlich ist. Die Attacke entspreche dem rücksichtslosen Verhalten Russlands in den vergangenen Jahren, sagte Generalsekretär Jens Stoltenberg.

Verwendete Quellen:
  • Reuters, dpa

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