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EU-Reaktion auf US-Strafzölle: Vergeltungszölle gegen USA kommen im Juli

EU-Reaktion auf US-Strafzölle  

Vergeltungszölle sollen im Juli in Kraft treten

06.06.2018, 15:18 Uhr | AFP

EU-Reaktion auf US-Strafzölle: Vergeltungszölle gegen USA kommen im Juli. EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker: Die EU hat Vergeltungszölle gegen die USA angekündigt. (Quelle: AP/dpa/Olivier Matthys)

EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker: Die EU hat Vergeltungszölle gegen die USA angekündigt. (Quelle: Olivier Matthys/AP/dpa)

Die Europäische Union reagiert auf die amerikanischen Strafzölle. Von  Juli an sollen Gegenmaßnahmen greifen, kündigte die EU-Kommission an.

Als Antwort auf die von den USA verhängten Zölle auf Einfuhren von Stahl und Aluminium plant die EU-Kommission, von Juli an Gegenzölle zu erheben. Bis Ende Juni soll eine Einigung mit den Mitgliedstaaten erzielt werden, "so dass die neuen Zölle ab Juli gelten", sagte Kommissionsvizepräsident Maros Sefcovic in Brüssel. Die EU hatte zu diesem Zweck bereits vor Wochen eine Liste mit US-Waren erstellt.

"Die Anwendung der Ausgleichszölle steht voll im Einklang mit den WTO-Regeln", betonte Sefcovic. Es handle sich um eine "maßvolle und sinnvolle Antwort auf die unilaterale und illegale Entscheidung der USA".

Whiskey, Motorräder und Jeans

Die Liste von US-Waren umfasst neben Stahlprodukten auch Bourbon-Whiskey, Erdnussbutter, Harley-Davidson-Motorräder und Levi's-Jeans. Insgesamt wären Waren im Wert von 2,8 Milliarden Euro von den Ausgleichszöllen der EU betroffen.

Die USA erheben seit dem 1. Juni 25 Prozent Zoll auf Stahl- sowie zehn Prozent auf Aluminium-Importe. US-Präsident Donald Trump lässt zudem inzwischen Zölle auf europäische Autos und Autoteile offiziell prüfen. Dies würde vor allem deutsche Hersteller treffen. Sie haben 2017 fast eine halbe Million Fahrzeuge in die USA exportiert.

Die Strafzölle dürften auch Thema beim G7-Gipfel im kandadischen La Malbaie sein. Dort kommen von Freitag an die die Staats- und Regierungschefs von Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Japan, Kanada und der USA zusammen. Mit einer Einigung im Handelsstreit zwischen den Nato-Partner ist freilich nicht zu rechnen.

Verwendete Quellen:
  • AFP

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