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US-Raketentest: Putin kündigt "deckungsgleiche Antwort" an

Nach US-Raketentest  

Putin kündigt "deckungsgleiche Antwort" an

23.08.2019, 14:29 Uhr | dpa

 (Quelle: t-online.de/Imago)

Nach Aus für INF-Vertrag: Hier testeten die USA zuletzt eine Mittelstreckenrakete. (Quelle: AFP)

USA testen Mittelstreckenrakete

Die USA haben rund zwei Wochen nach ihrem Ausstieg aus dem INF-Abrüstungsvertrag mit Russland eine Mittelstreckenrakete getestet. Der Raketentest wäre unter den Vorgaben des INF-Vertrags verboten gewesen. (Quelle: AFP)

Nach Aus für INF-Vertrag: Hier testeten die USA zuletzt eine Mittelstreckenrakete. (Quelle: AFP)


Nach dem Test einer konventionellen Mittelstreckenrakete durch die USA hat Wladimir Putin eine russische Reaktion angekündigt. Gleichzeitig machte er die Amerikaner für die angespannte Situation verantwortlich.

Russlands Präsident Wladimir Putin will mit einer "deckungsgleichen Antwort" auf den Test eines neuen Marschflugkörpers durch die USA reagieren. Russland müsse zuerst die Bedrohung durch die USA analysieren und dann umfassende Maßnahmen ergreifen, sagte der Kremlchef bei einer Sitzung des russischen Sicherheitsrates. Details nannte er dabei nicht. Er sehe den amerikanischen Raketentest auch als Beweis, dass die USA die Schuld für das Aus des wichtigen INF-Abrüstungsabkommens tragen würden.

Die USA hatten am Wochenende von der Insel San Nicolas in Kalifornien einen Marschflugkörper abgefeuert. Dieser hatte nach Angaben des Pentagons sein Ziel nach mehr als 500 Kilometer Flug präzise erreicht. 

Der Test wäre nach dem INF-Vertrag verboten gewesen, der jedoch seit Anfang August nicht mehr gilt. Das Abkommen untersagte beiden Seiten Produktion, Tests und Besitz bodengestützter ballistischer Raketen mit Reichweiten zwischen 500 und 5.500 Kilometern. Die USA hatten den INF-Vertrag Anfang Februar zum 2. August gekündigt, weil sie davon ausgehen, dass Russland ihn seit Jahren verletzt.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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