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"Respektlos" – Macron zornig auf brasilianischen Präsidenten

Von dpa
Aktualisiert am 27.08.2019Lesedauer: 2 Min.
Brigitte und Emmanuel Macron: Die französische Präsidentengattin wurde durch einen Facebook-Post beleidigt, Brasilien Präsident Jair Bolsonaro unterstützte diesen.
Brigitte und Emmanuel Macron: Die französische Präsidentengattin wurde durch einen Facebook-Post beleidigt, Brasilien Präsident Jair Bolsonaro unterstützte diesen. (Quelle: Sammy Minkoff/imago-images-bilder)
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Wegen der Brände im Amazonasgebiet sind Emmanuel Macron und Jair Bolsonaro bereits aneinander geraten, nun wird es persönlich. Es geht um die Gattin des französischen Präsidenten.

Brasiliens Staatschef Jair Bolsonaro hat mit seiner Billigung eines sexistischen Facebook-Beitrags über Frankreichs Präsidentengattin Brigitte Macron für Empörung gesorgt. Bolsonaro machte sich am Sonntag einen Post zu eigen, in dem ein Nutzer des Onlinedienstes über das Äußere von Brigitte Macron hergezogen hatte. Auch andere brasilianische Regierungsmitglieder fuhren nach dem Streit um die Thematisierung der Waldbrände im Amazonasgebiet beim G7-Gipfel in Biarritz scharfe persönliche Attacken auf den französischen Präsidenten. Dieser verurteilte die Äußerungen Bolsonaros als "überaus respektlos".


G7-Gipfel in Biarritz

Familienfoto: Die Staats- und Regierungschefs mit Ehepartnern – von links: Japans Premierminister Shinzō Abe, Kanadas Premier Justin Trudeau, US-Präsident Trump, Gastgeber Emmanuel Macron, Angela Merkel und der geschäftsführende italienische Premier Giuseppe Conte mit geladenen Gästen.
Kein Gipfel ohne Proteste: Aktivisten von Oxfam haben sich als Teilnehmer des Gipfels verkleidet und löschen die Probleme der Welt.
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Der Nutzer Rodrigo Andreaca hatte in einem Facebook-Kommentar eine unvorteilhafte Aufnahme der 66-jährigen Brigitte Macron neben ein Bild der strahlenden 37-jährigen Gattin Bolsonaros gestellt. Dazu schrieb er: "Versteht ihr jetzt, warum Macron Bolsonaro bedrängt?" Er wette, dass Macron neidisch auf Bolsonaro sei.

Bolsonaro reagierte

Brasiliens Präsident setzte eine belustigte Antwort unter den Kommentar. "Demütige den Typen nicht", schrieb er. Auf Anfrage der Nachrichtenagentur AFP, ob der Kommentar von Bolsonaro selbst abgegeben wurde, wollte sich ein Sprecher nicht äußern.

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Macron stellte sich am Rande des G7-Gipfels vor seine Frau und griff Bolsonaro scharf an. "Was kann ich Ihnen sagen? Das ist traurig, das ist traurig, aber das ist traurig zuerst für ihn und die Brasilianer." Er hoffe, dass die Brasilianer "sehr schnell" einen Staatschef bekämen, "der sich angemessen verhält".

Außer Bolsonaro gingen auch andere brasilianische Regierungsmitglieder zu üblen persönlichen Angriffen auf Macron über. Im Kurzbotschaftendienst Twitter machte sich Bildungsminister Abraham Weintraub über Macron her. Dieser sei bei den Waldbränden nicht "auf der Höhe": "Er ist nur ein opportunistischer Schweinehund, der die Unterstützung der französischen Agrarlobby sucht."

"Kolonialistische Mentalität"

Macron hatte wegen der Umweltpolitik Bolsonaros eine Blockade des Freihandelsabkommens mit dem südamerikanischen Wirtschaftsblock Mercosur angekündigt. Bereits am Freitag hatte der Sohn des brasilianischen Staatschefs, Eduardo Bolsonaro, bei Twitter ein Video der "Gelbwesten"-Proteste in Frankreich mit dem Kommentar geteilt: "Macron ist ein Idiot."


Der ultrarechte brasilianische Staatschef hatte sich zuvor mit Blick auf die Brände jegliche Einmischung aus dem Ausland verbeten. Dass Macron beim G7-Gipfel in Abwesenheit der Länder der Amazonas-Region über die Waldbrände sprechen wolle, offenbare eine "kolonialistische Mentalität". Macron wolle eine "innere" Angelegenheit Brasiliens und anderer Staaten im Amazonasgebiet politisch "instrumentalisieren".

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  • Bastian Brauns
Von Bastian Brauns, Dallas
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