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Handelsstreit mit den USA: China verhaftet US-Piloten

Handelsstreit mit den USA  

China verhaftet US-Piloten

20.09.2019, 11:41 Uhr | dpa

Handelsstreit mit den USA: China verhaftet US-Piloten . US-Pilot Todd Hohn: Vor seiner Tätigkeit beim Logistikkonzern FedEx war er bei der U.S. Air Force. (Quelle: AP/dpa/Airman 1st Class Kirby Turbak/U.S. Air Force)

US-Pilot Todd Hohn: Vor seiner Tätigkeit beim Logistikkonzern FedEx war er bei der U.S. Air Force. (Quelle: Airman 1st Class Kirby Turbak/U.S. Air Force/AP/dpa)

Ein Pilot des amerikanischen Logistikkonzerns FedEx ist in China festgenommen worden. Er steht im Verdacht, Waffen und Munition geschmuggelt zu haben. Damit erhöht sich der Druck im Handelsstreit zwischen den USA und China.

China hat die Festnahme eines Piloten des US-Paketdienstes FedEx bestätigt. Bei einer Sicherheitskontrolle am 12. September am Flughafen von Guangzhou in Südchina sei eine Box "mit vermutlich Luftgewehrgeschossen" in seinem Gepäck sichergestellt worden, berichtete Außenamtssprecherin Hua Chunying am Freitag vor der Presse in Peking.

Der Pilot stehe unter dem Verdacht des Waffen- und Munitionsschmuggels, sei aber bis zu einem Gerichtstermin auf Kaution frei. Nach Presseberichten darf er China nicht verlassen.

Logistikkonzern zwischen den Fronten

Die Festnahme des früheren US-Luftwaffenpiloten erhöht den Druck auf den Logistikkonzern, der im Handelskrieg zwischen den USA und China zwischen die Fronten geraten ist. Chinas Behörden ermitteln wegen angeblicher Unregelmäßigkeiten bei Lieferungen. Im Juni entschuldigte sich FedEx, versehentlich mehrere Pakete des in den USA aus Sicherheitsgründen auf einer "schwarzen Liste" stehenden chinesischen Kommunikations-Riesen Huawei in die USA umgeleitet zu haben.

Verschärfte Kontrollen

Vor dem 70. Jahrestag der Gründung der Volksrepublik am 1. Oktober und auch an der Grenze zu dem seit Monaten von Unruhen geplagten Hongkong hat China die Sicherheitskontrollen verschärft. In China gelten auch sehr strenge Waffengesetze. Wie das "Wall Street Journal" berichtete, hatte der Pilot Plastikgeschosse für Luftdruck-Pistolen oder -Gewehre dabei, die zum Teil auch als Plastiknachbauten oder sogenannte "BB-Guns" im Spielzeughandel erhältlich sind.
 

 
Die Außenamtssprecherin berichtete, es seien 681 Kugeln gewesen. Laut "Wall Street Journal" waren die Plastikgeschosse im Gepäck des Piloten bei den vorausgegangenen Sicherheitskontrollen auf Tokios Flughafen Narita und beim Verlassen des FedEx-Geländes in Guangzhou nicht beanstandet worden.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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