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Gemeinsames Militärmanöver: Russland schickt Raketensysteme nach Serbien

Raketensystem im Balkan  

Russland plant geheimes Militärmanöver mit Serbien

24.10.2019, 16:18 Uhr | AFP

Gemeinsames Militärmanöver: Russland schickt Raketensysteme nach Serbien. Militärparade 2019: Das russische Luftabwehrsystem "S-400 Triumf" wird auch nach Serbien transportiert. (Quelle: imago images/Xinhua)

Militärparade 2019: Das russische Luftabwehrsystem "S-400 Triumf" wird auch nach Serbien transportiert. (Quelle: Xinhua/imago images)

Für eine gemeinsame Militärübung hat Russland Raketen nach Serbien geschickt. Die fortschrittlichen Systeme waren zuvor noch nie außerhalb des Landes in Gebrauch. Das Manöver dauert mehrere Tage. 

Moskau hat zwei hochmoderne Raketensysteme für ein gemeinsames Militärmanöver nach Serbien geschickt. Wie das russische Verteidigungsministerium mitteilte, kommen das Luftabwehrsystem S-400 und die mobilen Flugabwehrraketen vom Typ Panzir das erste Mal bei einer Übung außerhalb Russlands zum Einsatz. Die Systeme sollen auf dem Militärstützpunkt Batajnica in der Nähe von Belgrad stationiert werden.

Noch bis zum 29. Oktober halten russische und serbische Luftverteidigungseinheiten in Serbien gemeinsame Manöver ab. Es ist die Fortsetzung einer Übung mit dem Namen "Slawischer Schutzschild-2019", die im September in der südrussischen Region Astrachan stattfand.

"Orthodoxer großer Bruder"

Serbien ist Moskaus wichtigster Verbündeter auf dem Balkan. Moskau unterstützt Belgrad unter anderem in der Kosovo-Frage. Obwohl Serbien den Beitritt zur Europäischen Union anstrebt, pflegt es enge Beziehungen zu Russland, das als "orthodoxer großer Bruder" angesehen wird.
 

 
Die beiden Waffensysteme S-400 und Panzir werden von Russland bereits im Krieg in Syrien eingesetzt. Zuletzt hatte das Nato-Mitglied Türkei das S-400-Luftabwehrsystem gekauft und damit für heftige Kritik gesorgt. Die Militärallianz sieht den Kauf als nicht vereinbar mit ihren Statuten. Trotz der Proteste verhandelt Ankara nach Angaben Moskaus über die Anschaffung weiterer Waffensysteme.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur AFP

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