Sie sind hier: Home > Politik > Ausland > Internationale Politik >

US-Experten: Privatzug von Nordkorea-Machthaber Kim Jong Un gesichtet

Verwirrung um Nordkorea-Diktator  

US-Experten: Privatzug von Kim Jong Un gesichtet

26.04.2020, 15:52 Uhr | dpa

US-Experten: Privatzug von Nordkorea-Machthaber Kim Jong Un gesichtet. Schwer gesichert: Der mutmaßliche Privatzug von Kim Jong Un, hier auf dem Weg zu einem Treffen in Russland im April 2019. (Quelle: imago images/Kyodo News)

Schwer gesichert: Der mutmaßliche Privatzug von Kim Jong Un, hier auf dem Weg zu einem Treffen in Russland im April 2019. (Quelle: Kyodo News/imago images)

Noch immer herrscht Unklarheit über den Gesundheitszustand von Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un. Nun wurde dessen Privatzug offenbar über Satellitenbilder gesichtet – in einem besonderen Gebiet.

Inmitten widersprüchlicher Berichte über den Gesundheitszustand von Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un ist dessen mutmaßlicher Privatzug nach Einschätzung von US-Experten an der Ostküste des Landes gesichtet worden. Die auf Nordkorea spezialisierte amerikanische Nachrichtenseite "38 North" veröffentlichte dazu am Samstag (Ortszeit) Satellitenbilder, die aus der vergangenen Woche stammen sollen. Berichte über eine angeblich schwere Erkrankung Kims, der erst Mitte 30 ist, sorgen international seit Tagen für Aufsehen.

Zu den Satellitenbildern schrieben die US-Experten selbst, der Aufenthalt des 250 Meter langen Zugs in Wonsan sage nichts darüber aus, wo sich Kim selbst aufhält und wie es um seine Gesundheit bestellt ist. Allerdings verliehen die Aufnahmen Berichten Gewicht, wonach sich Kim "in einem Gebiet für die Elite an der Ostküste des Landes" befinde. Der Zug könnte demnach bereits vor dem 21. April an einem Bahnhof eingetroffen sein, der für die Führung des kommunistischen Landes reserviert ist. Am 23. April sei er noch immer dort gewesen.

Südkorea-Präsidentenberater: Kim "am Leben, und es geht ihm gut"

Über Kims Gesundheitszustand wird seit Tagen spekuliert. Das Präsidialamt in Südkorea widersprach Berichten des US-Nachrichtensenders CNN, wonach der kommunistische Herrscher nach einer Operation "in ernsthafter Gefahr" sei. Das südkoreanische Nachrichtenportal "Daily NK" hatte zuvor schon unter Berufung auf einen Informanten im Nachbarland gemeldet, Kim sei am 12. April am Herzen operiert worden. Nach einem Eingriff erhole er sich wieder.

Am Sonntag zitierte der Sender Fox News den außenpolitischen Präsidentenberater Moon Chung In aus Südkorea mit den Worten, Kim sei "am Leben, und es geht ihm gut". Der Machthaber befinde sich seit dem 13. April in Wonsan. Gesicherte Erkenntnisse zur Lage in Nordkorea, das weitgehend von der Außenwelt isoliert ist, gibt es nicht. Die kommunistische Führung in Pjöngjang kontrolliert die Informationen über Kim und seine Familie in der Regel äußerst streng.

Verwendete Quellen:
  • dpa

Liebe Leserinnen und Leser,

Leider können wir Ihnen nicht zu  allen Artikeln einen Kommentarbereich zur Verfügung stellen. Mehr dazu erfahren Sie in der Stellungnahme der Chefredaktion.

Eine Übersicht der aktuellen Leserdebatten finden Sie hier.

Gerne können Sie auch auf Facebook und Twitter zu unseren Artikeln diskutieren.

Ihr Community-Team

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Ulla Popkentchibo.deOTTOmyToysbonprix.deLIDLBabistadouglas.deXXXLutz

shopping-portal