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Kastration für Sexualstraftäter – Menschenrechtler entsetzt

Von dpa
Aktualisiert am 16.07.2020Lesedauer: 1 Min.
In der Himalayaregion Kaschmir sorgt ein verschärftes Gesetz für Sexualstraftäter für Diskussion.
In der Himalayaregion Kaschmir sorgt ein verschärftes Gesetz für Sexualstraftäter für Diskussion. (Quelle: Klaus Rose/imago-images-bilder)
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Ein einstimmig beschlossenes Gesetz für Sexualstraftäter sorgt für Diskussion in Pakistan: Vergewaltigern droht dort künftig eine Kastration. Menschenrechtler kritisieren das.

In Pakistan ist nach einer Gesetzesänderung in der teilautonomen Himalayaregion Kaschmir eine Kontroverse um die Bestrafung von Sexualverbrechen entbrannt. Sexualstraftätern droht demnach bei der Vergewaltigung von Minderjährigen eine Kastration. Auch die Todesstrafe, lebenslange Haft und hohe Geldbußen sind vorgesehen. Die Gesetzesänderung wurde bereits am 2. Juli einstimmig vom Parlament im pakistanischen Teil Kaschmirs beschlossen.

Ansar Burney, einer der führenden Menschenrechtsaktivisten in Pakistan, kritisierte das Gesetz als unmenschlich. "Das Schlimmste ist, dass es missbraucht werden kann, weil das Strafverfolgungs- und Justizsystem in Pakistan schwach ist und manipuliert werden kann", so der 62-Jährige. Auch Anwälte in Pakistans Hauptstadt Islamabad äußerten Kritik.

Keine zweite Chance für Pädophile

Doch Politiker in Kaschmir verteidigen die Verschärfung des Strafrechts. "Dieses Gesetz ist hart, aber es richtet sich gegen ein sehr abscheuliches Verbrechen, und für uns macht es Sinn, dass ein Pädophiler keine Sympathie oder eine zweite Chance verdient", sagte Ahmed Raza Qadri, Co-Autor der Gesetzesänderung und Minister in der Himalayaregion.

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