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Kuba: Trumps Kuba-Politik verursacht Milliardenverluste

Sozialistischer Inselstaat  

Trumps Kuba-Politik verursacht Milliardenverluste

23.10.2020, 07:41 Uhr | dpa

Kuba: Trumps Kuba-Politik verursacht Milliardenverluste. Kuba: Außenminister Bruno Rodriguez Parrilla stellt einen Bericht seines Ministeriums über die Auswirkungen der US-Blockade vor. (Quelle: imago images/TheNews2)

Kuba: Außenminister Bruno Rodriguez Parrilla stellt einen Bericht seines Ministeriums über die Auswirkungen der US-Blockade vor. (Quelle: TheNews2/imago images)

Kuba hat durch US-Sanktionen die bisher größten wirtschaftlichen Verluste eingefahren. Trump hatte zuvor Annäherungsversuche Barack Obamas beendet. 

Sanktionen der USA haben Kuba nach Angaben aus Havanna innerhalb eines Jahres 5,57 Milliarden US-Dollar gekostet. Diese Summe, die umgerechnet rund 4,71 Milliarden Euro entspricht, sei der Karibikinsel zwischen April 2019 und März 2020 durch die wirtschaftliche Blockade der USA verloren gegangen, erklärte Außenminister Bruno Rodríguez am Donnerstagabend (Ortszeit) im Staatsfernsehen.

Trumps stoppt Annäherungen an Kuba

Er stellte dabei einen Bericht seines Ministeriums über die Auswirkungen der US-Blockade vor. Die Verluste seien die bisher höchsten in einem Jahr und um 1,226 Milliarden Dollar höher als im selben Zeitraum ein Jahr zuvor.

Unter Präsident Donald Trump haben die USA die zögerliche Annäherung an Kuba während der Amtszeit seines Vorgängers Barack Obama gestoppt und die meisten Lockerungen des Wirtschaftsembargos gegen den sozialistischen Inselstaat zurückgenommen.

Washington begründet den wirtschaftlichen Druck auf Kuba mit der Unterdrückung der Kubaner durch die eigene Regierung. Kuba beschneide die Menschenrechte seiner Bürger. Zudem unterstütze Kuba – wo die Kommunistische Partei die einzige zugelassene ist – die "illegitime" Regierung von Nicolás Maduro in Venezuela.

Trump hat Maduros Widersacher Juan Guaidó als Interimspräsidenten anerkannt. Im US-Bundesstaat Florida, der bei der laufenden Präsidentenwahl besonders umkämpft ist, leben viele Exilkubaner.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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