Sie sind hier: Home > Politik > Ausland > Internationale Politik >

Nato-Generalsekretär Stoltenberg warnt: China teilt "unsere Werte" nicht

Vor Gipfeltreffen der Nato-Staaten  

Stoltenberg warnt: China teilt "unsere Werte" nicht

08.06.2021, 08:20 Uhr | dpa, rtr

Nato-Generalsekretär Stoltenberg warnt: China teilt "unsere Werte" nicht. Jens Stoltenberg: Der Nato-Generalsekretär hat sich mit US-Präsident Joe Biden getroffen. (Quelle: AP/dpa/Evan Vucci)

Jens Stoltenberg: Der Nato-Generalsekretär hat sich mit US-Präsident Joe Biden getroffen. (Quelle: Evan Vucci/AP/dpa)

Ex-US-Präsident Donald Trump hatte das Bündnis noch infrage gestellt. Sein Nachfolger Joe Biden und der Nato-Generalsekretär Stoltenberg finden nun eine gemeinsame Linie.

Die USA und die Nato stimmen nach Aussage des Nato-Generalsekretärs Jens Stoltenberg ihre Haltung gegenüber China und Russland vor dem Gipfeltreffen des Nordatlantik-Bündnisses ab. Die chinesische Regierung teile "unsere Werte" nicht, sagte Stoltenberg nach einem Treffen mit US-Präsident Joe Biden im Weißen Haus. Die Nato unterstütze auch den Ansatz der Vereinigten Staaten gegenüber Russland und begrüße den Dialog zwischen Biden und dem russischen Präsidenten Wladimir Putin.

Biden und Stoltenberg seien sich zudem einig, dass die Nato in einer Zeit des globalen Wettbewerbs gestärkt werden müsse. Zusammen sei man in dieser "unberechenbareren Welt", in der man auf eine Reihe verschiedener Herausforderungen und Bedrohungen vorbereitet sein müsse, stärker und sicherer. 

Biden nimmt im Zuge seiner ersten Auslandsreise als US-Präsident am 14. Juni am Treffen der Staats- und Regierungschefs der Nato-Mitgliedsstaaten teil. Stoltenberg erklärte, er freue sich, Biden in Brüssel zu empfangen. "Eine starke Nato ist gut für Europa, aber sie ist auch gut für die Vereinigten Staaten. Keine andere Großmacht hat so viele Freunde und Verbündete wie die Vereinigten Staaten in der Nato haben."

Treffen mit Putin geplant

Unter Bidens Vorgänger Donald Trump waren die Beziehungen zwischen den USA und vielen Verbündeten schwer belastet. Biden hat versprochen, das angespannte Verhältnis wieder zu normalisieren. Nach dem Treffen im Weißen Haus erklärte Sprecherin Jen Psaki, Biden habe seine feste Entschlossenheit bekundet, eng mit den Verbündeten zusammenzuarbeiten, um auf dem sieben Jahrzehnte währenden Erfolg der Nato beim Schutz der transatlantischen Sicherheit und der demokratischen Werte, aufzubauen.

Während seiner ersten Auslandsreise als US-Präsident nimmt Biden außerdem am Gipfel der führenden sieben Industriestaaten (G7) vom 11. bis zum 13. Juni im britischen Cornwall teil. Am 16. Juni ist das erste Treffen zwischen Biden und Putin in Genf geplant. Es sei noch unklar, ob es nach dem Treffen eine gemeinsame Pressekonferenz geben werde, erklärte US-Sicherheitsberater Jake Sullivan.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagenturen Reuters, dpa

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Media Markttchibo.deOTTOWeltbildbonprix.deLIDLBabistadouglas.deMadeleine

shopping-portal

Hinweis:

Der Internet Explorer wird nicht länger von t-online unterstützt!

Um sicherer und schneller zu surfen, wechseln Sie jetzt auf einen aktuellen Browser.

Wir empfehlen unseren kostenlosen t-online-Browser: