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Nordkorea testet bislang größte ballistische Interkontinental-Rakete

Von rtr, afp, dpa
Aktualisiert am 24.03.2022Lesedauer: 3 Min.
Nachrichtensendung in S√ľdkorea: Immer √∂fter wird √ľber Raketenstarts in Nordkorea berichtet.
Nachrichtensendung in S√ľdkorea: Immer √∂fter wird √ľber Raketenstarts in Nordkorea berichtet. (Quelle: Ahn Young-Joon/ap-bilder)
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Nordkorea hat sein Hwasong-17-System getestet. Diese Interkontinental-Raketen k√∂nnen das gesamte Festland der USA erreichen. Pj√∂ngjang verst√∂√üt damit gegen UN-Resolutionen ‚Äď und erntet international scharfe Kritik.

Nordkorea hat seine wohl gr√∂√üte ballistische Interkontinental-Rakete getestet und damit harsche Kritik hervorgerufen. Mit dem Test, √ľber den das Milit√§r in S√ľdkorea und Japan am Donnerstag zuerst berichteten, beendet Nordkorea sein 2018 selbst auferlegtes Moratorium. Es w√§re der erste vollst√§ndig gegl√ľckte Start der gr√∂√üten Rakete Nordkoreas seit 2017 und ein wichtiger Schritt des Landes hin zur Entwicklung von Waffen, die Atomsprengk√∂pfe tragen und Ziele √ľberall in den USA erreichen k√∂nnen.

Das US-Pr√§sidialamt verurteilte den Raketentest scharf. Kritik kam auch aus S√ľdkorea und Japan. Mit solchen Tests verst√∂√üt Nordkorea gegen UN-Resolutionen. Diese untersagen Nordkorea jegliche Tests von ballistischen Raketen. Das sind in der Regel Boden-Boden-Raketen, die je nach Bauart auch mit einem oder mehreren Atomgefechtsk√∂pfen best√ľckt werden k√∂nne. Pj√∂ngjang treibt seit Jahren die Entwicklung solcher Raketen voran. Nordkorea ist deswegen harten internationalen Sanktionen unterworfen.

Gespr√§che √ľber einen Friedensprozess zwischen den beiden koreanischen Staaten und Verhandlungen mit den USA √ľber eine atomare Abr√ľstung Nordkoreas liegen seit l√§ngerem auf Eis.

"Pjöngjang muss seine destabilisierenden Aktionen sofort einstellen"

"Dieser Start ist ein dreister Versto√ü gegen mehrere Resolutionen des UN-Sicherheitsrates", erkl√§rte die Sprecherin des US-Pr√§sidialamtes, Jen Psaki. Der Start erh√∂he unn√∂tig die Spannungen und berge das Risiko, dass die Sicherheitslage in der Region destabilisiert werde. "Die T√ľr zur Diplomatie hat sich nicht geschlossen, aber Pj√∂ngjang muss seine destabilisierenden Aktionen sofort einstellen."

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S√ľdkoreas scheidender Pr√§sident Moon Jae In, der die Einbindung Nordkoreas zum Hauptziel seiner Regierungszeit gemacht hatte, verurteilte den Test. Er sei ein Versto√ü gegen das Moratorium f√ľr den Start von Interkontinental-Raketen, das Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un der internationalen Gemeinschaft selbst zugesichert hatte. Japans Ministerpr√§sident Fumio Kishida sprach von einem "inakzeptablen Akt der Gewalt".

Rakete fliegt rund 1.100 Kilometer weit

Die Rakete sei von der Ostk√ľste aus gestartet und Richtung Meer geflogen, teilte das s√ľdkoreanische Milit√§r mit. Sie sei in der N√§he von Sunan abgefeuert worden, wo sich der internationale Flughafen von Pj√∂ngjang befindet. Auch am 16. M√§rz hatte Nordkorea wohl von dort eine Rakete gestartet, die offenbar kurz nach dem Start explodiert war.

Nach japanischen Angaben handelte es sich bei dem j√ľngsten Test vermutlich um eine Interkontinental-Rakete neuen Typs. Sie sei etwa 71 Minuten lang rund 1.100 Kilometer weit geflogen und habe eine maximale H√∂he von etwa 6.000 Kilometern erreicht. Dann sei sie in Japans Ausschlie√ülicher Wirtschaftszone rund 170 Kilometer westlich der Pr√§fektur Aomori im Norden des Landes ins Meer gest√ľrzt, teilte die K√ľstenwache mit. Das s√ľdkoreanische Milit√§r sch√§tzte die maximale H√∂he auf 6.200 Kilometer und die Reichweite auf 1.080 Kilometer.

Damit flog die Rakete höher und weiter als die Hwasong-15, die Nordkorea 2017 getestet hatte. Bereits diese kann Experten zufolge das gesamte Festland der USA erreichen. Sie war 53 Minuten lang geflogen und hatte eine Höhe von rund 4.475 Kilometern sowie eine Reichweite von 950 Kilometern erreicht.

Ungewöhnlich viele Raketentests

Nordkorea hat in diesem Jahr bereits ungew√∂hnlich viele Raketen getestet. S√ľdkorea und die USA hatten seit einiger Zeit bef√ľrchtet, dass das international isolierte Land auch die Tests seiner Interkontinental-Raketen wieder aufnehmen und seine bislang gr√∂√üte Rakete dieser Art, die Hwasong-17, testen k√∂nnte. Nach US-Angaben gab es mindestens zwei Tests ‚Äď am 27. Februar und 5. M√§rz ‚Äď , bei denen das Hwasong-17-System zum Einsatz kam, aber nicht die volle Reichweite der Rakete zeigte. Nordkorea selbst sprach von wichtigen Tests in der Entwicklung eines Erdbeobachtungssatelliten.

Experten erwarteten daher, dass das Land schon bald eine "Weltraumrakete" starten könnte. Die Raumfahrtraketen und militärischen Langstreckenraketen beruhen weitgehend auf derselben Technik.

Experten zufolge ist die Hwasong-17 erheblich größer als die Hwasong-15. Die neue Rakete wurde im Oktober 2020 erstmals gezeigt, ein Jahr später ein zweites Mal. Sie wurde auf einem Transporter mit elf Achsen präsentiert und wäre eine der weltweit größten Interkontinental-Raketen, die auf der Straße transportiert werden kann.

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Von Fabian Reinbold, Schloss Elmau
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