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Widerstand in Russland? Anschlag auf Kreiswehrersatzamt in Sibirien


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Anschlag auf Kreiswehrersatzamt in Sibirien

Von t-online, jro

Aktualisiert am 09.01.2023Lesedauer: 2 Min.
Bilder aus russischen Medien sollen die Folgen des Brandanschlags in Bratsk, Sibirien, zeigen.
Bilder aus russischen Medien sollen die Folgen des Brandanschlags in Bratsk, Sibirien, zeigen.
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In Sibirien brennt ein Kreiswehrersatzamt in der Nacht. Der mutmaßliche Anschlag ist nicht der erste Angriff auf die militärische Infrastruktur Russlands.

In Russland hat es übereinstimmenden Medienberichten zufolge einen weiteren Anschlag auf ein Kreiswehrersatzamt gegeben. In der sibirischen Großstadt Bratsk soll ein Unbekannter in der Nacht zu Montag einen Molotowcocktail durch ein Fenster im ersten Stockwerk des Militärkommissariats geworfen haben.

Das Feuer wurde den Berichten zufolge noch in der Nacht gelöscht, bevor es auf das gesamte Gebäude übergreifen konnte. Die Brandfläche soll sich auf etwa 50 Quadratmeter bemessen – Verletzte gab es demnach keine. Videos in sozialen Medien, die vom Tatort stammen sollen, zeigen Rauch und ein Aufgebot von Einsatzfahrzeugen in der verschneiten Straße.

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Nehmen die Anschläge zu?

Der mutmaßliche Anschlag steht in einer Reihe von Attacken auf militärische Einrichtungen in Russland, die seit Beginn des Angriffskrieges gegen die Ukraine stattgefunden haben. Mindestens 40 solcher Fälle sind seit dem 24. Februar 2022 offiziell bekannt geworden. Kreiswehrersatzämter, die für die Mobilisierung russischer Soldaten genutzt werden, waren dabei bereits öfter das Ziel. Berichte darüber, dass der Kreml derzeit eine weitere Mobilisierung vorbereitet, könnten die Tendenz noch verschärfen. Mehr dazu lesen Sie hier.

Den Tätern drohen für Angriffe auf die russische Militär-Infrastruktur drastische Strafen. Der russische Präsident Wladimir Putin unterzeichnete zuletzt ein Gesetz, nachdem jegliche Beteiligung an Sabotageakten mit einer lebenslangen Freiheitsstrafe geahndet werden kann. Mehr dazu lesen Sie hier.

Doch die Angaben zur Ursache des Feuers in Bratsk widersprechen sich. In ersten Berichten hieß es, dass die russischen Behörden nach einem Brandstifter suchten. Später erklärte die örtliche Polizei dann lokalen Medien zufolge, dass kein Anschlag stattgefunden habe – ein technischer Fehler habe für einen Kabelbrand gesorgt.

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Verwendete Quellen
  • Mit Material der Nachrichtenagentur dpa
  • novayagazeta.eu: "В Иркутской области подожгли военкомат" (russisch)
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