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Trotz Drohungen Nordkoreas: USA und Südkorea beginnen gemeinsames Manöver


Trotz Drohungen Nordkoreas
USA und Südkorea beginnen Militärmanöver

Von dpa
Aktualisiert am 21.08.2017Lesedauer: 1 Min.
Die Streitkräfte der USA und Südkoreas halten von Montag bis Ende dieses Monats ihr alljährliches Manöver «Ulchi Freedom Guardian» ab. In beiden Ländern besteht die Sorge, der Dauerkonflikt um Nordkoreas Atom- und Raketenprogramm könnte sich durch das Manöver wieder verschärfen.Vergrößern des BildesDie Streitkräfte der USA und Südkoreas halten von Montag bis Ende dieses Monats ihr alljährliches Manöver «Ulchi Freedom Guardian» ab. In beiden Ländern besteht die Sorge, der Dauerkonflikt um Nordkoreas Atom- und Raketenprogramm könnte sich durch das Manöver wieder verschärfen. (Quelle: Ahn Young-Joon/ap-bilder)
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Trotz Drohungen Nordkoreas haben die Streitkräfte der USA und Südkoreas ein gemeinsames Militärmanöver begonnen. Im Fokus der seit langem geplanten elftägigen Übung "Ulchi Freedom Guardian" stehen computergestützte Simulationen eines Krieges auf der koreanischen Halbinsel.

Das jährliche Manöver habe wie geplant begonnen, teilte ein Sprecher der US-Streitkräfte in Korea (USFK) am Montag mit. Von den 17 500 amerikanischen Soldaten, die daran teilnähmen, seien 3000 eingeflogen worden. Die USA haben in Südkorea 28 500 Soldaten zur Abschreckung stationiert.

Das Manöver findet inmitten erhöhter Spannungen in der Region statt. Deshalb wird befürchtet, Nordkorea könnte auf die Übung beispielsweise mit neuen Raketentests reagieren.

"Feuer und Wut" nach Raketentest

US-Präsident Donald Trump hatte Nordkorea zuletzt nach zwei Interkontinentalraketentests im Juli mit "Feuer und Wut" gedroht. Die kommunistische Führung in Pjöngjang drohte daraufhin, Raketen in Gewässer nahe der US-Pazifikinsel Guam zu feuern, auf der Washington einen strategisch wichtigen Militärstützpunkt unterhält. Letztlich stellte Nordkorea diese Pläne dann aber erst einmal zurück.

Am Sonntag kritisierte die offizielle nordkoreanische Zeitung "Rodong Sinmun" das amerikanisch-südkoreanische Manöver als "Ausdruck der Feindseligkeit". Niemand könne garantieren, "dass die Übung nicht in Kampfhandlungen" münde. Das wegen seines Atomprogramms diplomatisch isolierte Land unterstellt den USA regelmäßig, einen Angriff vorzubereiten, was Washington bestreitet.

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