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Donald Trump lässt Bomber nach Nordkorea fliegen

US-Drohung an Kim  

Trump lässt Bomber in Richtung Nordkorea fliegen

31.08.2017, 18:26 Uhr | dpa, pdi

Donald Trump lässt Bomber nach Nordkorea fliegen. Ein US Air Force B-1B Kampfflugzeug hebt von der Anderson Air Force Base im US-Überseegebiet Guam ab. (Quelle: Airman 1st Class Jacob Skovo-Lan/U.S. Air Force/AP/dpa)

Ein US Air Force B-1B Kampfflugzeug hebt von der Anderson Air Force Base im US-Überseegebiet Guam ab. (Quelle: Airman 1st Class Jacob Skovo-Lan/U.S. Air Force/AP/dpa)

Nach dem jüngsten Test einer Mittelstreckenrakete durch Nordkorea demonstrieren die USA militärische Stärke und schicken zwei strategische Langstreckenbomber in die Nähe der innerkoreanischen Grenze.

Die US-Luftwaffe habe zwei Bomber des Typs B-1B sowie vier F35B-Mehrzweckkampfflugzeuge nach Südkorea geschickt, teilte ein Sprecher des Verteidigungsministeriums in Seoul mit. Über der nordöstlichen Provinz Gangwon übten sie demnach zusammen mit südkoreanischen Kampfjets ihre Angriffsfähigkeiten. 

Ein Mann blickt in einer Bahnstation in Seoul auf einen Bildschirm, auf dem von einem Nachrichtensender Bilder von Nordkoreas Staatschef Kim Jong Un (r) und US-Präsident Donald Trump gezeigt werden. (Quelle: dpa)Ein Mann blickt in einer Bahnstation in Seoul auf einen Bildschirm, auf dem von einem Nachrichtensender Bilder von Nordkoreas Staatschef Kim Jong Un (r) und US-Präsident Donald Trump gezeigt werden. (Quelle: dpa)

Als Warnsignal an Nordkorea hatten die USA in der Vergangenheit bereits mehrfach Bomber über Südkorea fliegen lassen. Beim B-1B Lancer handelt es sich laut dem Hersteller Boeing um einen "konventionellen" Bomber. Die ursprünglich für die Beförderung von Atomwaffen konzipierte B-1 wurde später entsprechend umgerüstet. Die B-1B-Überschallflugzeuge kehrten den Angaben zufolge nach der gemeinsamen Übung wieder zu ihrem Stützpunkt auf der US-Pazifikinsel Guam zurück. Südkorea ist neben Japan der wichtigste Verbündete der USA in der Region.

Das Raketenabwehrsystem Patriot Advanced Capability (PAC-3) steht beim Verteidigungsministerium in Tokio. (Quelle: dpa)Das Raketenabwehrsystem Patriot Advanced Capability (PAC-3) steht beim Verteidigungsministerium in Tokio. (Quelle: dpa)

Nordkorea hatte am Dienstag eine Mittelstreckenrakete über den Norden Japans hinweg abgefeuert und damit harsche internationale Kritik auf sich gezogen. Der UN-Sicherheitsrat verurteilte das Manöver einstimmig als "empörend". US-Präsident Donald Trump verurteilte ebenfalls den Test und betonte, dass "alle Optionen" auf dem Tisch lägen. 

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