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US-Botschafterin zu Nordkorea-Konflikt: Kim Jong Un "bettelt um Krieg"


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Kim Jong Un "bettelt um Krieg"

Von dpa-afx, ap, rok

Aktualisiert am 04.09.2017Lesedauer: 2 Min.
Die USA werfen Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un Kriegstreiberei vor.
Die USA werfen Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un Kriegstreiberei vor. (Quelle: -/KRT via AP Video/dpa)
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Die US-Botschafterin bei den Vereinten Nationen hat Nordkoreas Machthaber Kriegstreiberei vorgeworfen. Die Taten des Landes zeigten, dass Kim Jong Un "um Krieg bettelt", sagte Nikki Haley. Mitglieder des UN-Sicherheitsrats forderten bei einem Treffen schärfere Sanktionen gegen Nordkorea.

"Genug ist genug. Krieg ist nie etwas, das die Vereinigten Staaten wollen. Wir wollen es jetzt nicht. Aber die Geduld unseres Landes ist nicht unbegrenzt", sagte Haley während einer Dringlichkeitssitzung des UN-Sicherheitsrats. Die Sitzung war einberufen worden, nachdem Nordkorea nach eigenen Angaben am Sonntag eine Wasserstoffbombe getestet hatte.

Die USA wollten Nordkoreas Wirtschaftspartner ins Visier nehmen, um das Land zu isolieren, kündigte Haley an. "Die Vereinigten Staaten werden jedes Land, das mit Nordkorea Geschäfte betreibt, als Land betrachten, das deren rücksichtslosen und gefährlichen nuklearen Absichten Hilfe leistet", sagte Haley. Es könne nicht mehr auf dem Spiel stehen. Ihr Land werde in dieser Woche eine entsprechende Resolution vorschlagen in der Hoffnung, dass diese nächste Woche verabschiedet werde.

Der russische Botschafter bei den Vereinten Nationen sagte Journalisten nach dem Treffen des Sicherheitsrats, Sanktionen alleine würden das Problem nicht lösen, und es müsse auch Verhandlungen geben. "Resolutionen, die nur auf Sanktionen gegen Nordkorea abzielen, haben bislang nicht gut funktioniert", sagte Wassili Nebensja.

Auch Diplomaten aus Frankreich, Großbritannien und Italien forderten strengere Sanktionen. Frankreichs Botschafter François Delattre sagte, Frankreich wolle neue UN-Sanktionen, eine rasche Umsetzung der bestehenden und neue, separate Sanktionen der EU.

Jeffrey Feltman, der Untergeneralsekretär der UN für politische Angelegenheiten, sagte, der Bombentest sei eine gefährliche Provokation, die die Region und die internationale Gemeinschaft destabilisiere. Er forderte eine umfassende Reaktion.

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