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China stationiert erstmals Kampfjets im Südchinesischen Meer

Südchinesisches Meer  

China stationiert Kampfjets auf umstrittener Insel

19.05.2018, 20:57 Uhr

China stationiert erstmals Kampfjets im Südchinesischen Meer. Zwei Suchoi-SU-35-Kampfflugzeuge über dem Südchinesischen Meer (Quelle: dpa/Liu Rui)

Zwei Suchoi-SU-35-Kampfflugzeuge über dem Südchinesischen Meer (Quelle: Liu Rui/dpa)

Mehrere Nationen beanspruchen die Inseln im Südchinesischen Meer für sich. Doch kein Land setzt seinen Anspruch so vehement durch wie China. Das Land stationierte nun Kampfbomber auf einer der Inseln.

Die chinesische Regierung droht den Streit um Inseln im Südchinesischen Meer mit Vietnam und Taiwan zu eskalieren. Erstmals seien Kampfflugzeuge auf den Inseln gelandet, teilte die chinesische Armee mit. Darunter seien auch Kampfbomber des Typs H-6K. Diese können Atomwaffen transportieren und abwerfen. Die Flugzeugen, hieß es, hätten Kampfmanöver geflogen und dabei Schießübungen absolviert.

Die China-Expertin des Center for Strategic and International Studies (CSIS), Bonnieh Glaser, twitterte: "Ich glaube, das ist das erste Mal, dass ein Kampfbomber im Südchinesischen Meer gelandet ist." Das Institut teilte zudem mit, dass die Flugzeuge wahrscheinlich auf der Insel Woody stationiert wurden. Dort befindet sich der größte Militärposten Chinas auf den Paracel-Inseln im Südchinesischen Meer. Diese beanspruchen auch Vietnam und Taiwan für sich.   

Vor wenigen Wochen hatte der US-Fernsehsender CNBC berichtet, China habe Raketenabwehrsysteme auf den Spratly-Inseln stationiert, die sich südlich der Paracel-Inseln befinden. Die Waffen könnten, hieß es, Ziele treffen, die bis zu 500 Kilometer entfernt sind. Die vietnamesische Regierung hatte dies verurteilt. Die Raketen würden die Souveränität des Landes verletzen, teilte die Regierung mit. China solle diese wieder abziehen.

Das Südchinesische Meer gehört zum Pazifischen Ozean und liegt südlich von China zwischen Vietnam, Malaysia und den Philippinen. China beansprucht 80 Prozent des 3,5 Millionen Quadratkilometer großen rohstoffreichen Gebietes, durch das auch ein Drittel des weltweiten Schiffsverkehrs geht. So werden jährlich Handelswaren im Wert von mehr als fünf Billionen US-Dollar durch das Meer verschifft.

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