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Fall Chaschukdschi: Trump erhöht Druck auf Saudi-Arabien

Vermisster Journalist  

Fall Chaschukdschi: Trump erhöht Druck auf Saudi-Arabien

11.10.2018, 00:52 Uhr | AFP

Fall Chaschukdschi: Trump erhöht Druck auf Saudi-Arabien. Donald Trump: Der US-Präsident hat sich besorgt über den vermissten saudischen Journalisten gezeigt.  (Quelle: Reuters/Jonathan Ernst)

Donald Trump: Der US-Präsident hat sich besorgt über den vermissten saudischen Journalisten gezeigt. (Quelle: Jonathan Ernst/Reuters)

"Wir wollen alles wissen": Donald Trump hat Saudi-Arabien aufgefordert, sich in dem Fall des vermissten Journalisten transparent zu verhalten.

US-Präsident Donald Trump hat von Saudi-Arabien Auskunft über das Schicksal des in der Türkei verschwundenen Journalisten Dschamal Chaschukdschi verlangt. Er habe "auf höchster Ebene" mit Vertretern Saudi-Arabiens über Chaschukdschi gesprochen, sagte Trump am Mittwoch. "Wir wollen alles wissen", fügte er hinzu. Die US-Regierung könne "nicht zulassen", dass so etwas "einem Reporter" oder "irgendjemandem" passiere. Washington sei "sehr enttäuscht" und werde der Sache "auf den Grund gehen".

Trumps Sprecherin Sarah Sanders sagte, Trumps Sicherheitsberater John Bolton, Außenminister Mike Pompeo und Trumps Schwiegersohn und Berater Jared Kushner hätten in den vergangenen zwei Tagen mit dem saudiarabischen Kronprinzen Mohammed bin Salman über den Fall gesprochen. Sie hätten um "weitere Einzelheiten" zu dem Fall gesprochen und eine "transparente" Untersuchung angemahnt.

Saudi-Arabien weist die Vorwürfe zurück

Türkische Ermittler hegen den Verdacht, dass Chaschukdschi am Dienstag vergangener Woche beim Besuch des saudiarabischen Konsulats in Istanbul ermordet wurde. Saudi-Arabien weist die Verdächtigungen zurück, ist aber bisher den Beweis schuldig geblieben, dass Khashoggi das Konsulat wieder lebend verließ. Am Dienstag stimmte Saudi-Arabien zu, dass die türkische Polizei das Konsulat durchsucht. Bisher fand die Durchsuchung aber nicht statt. 

Der Fall sorgt seit Tagen international für Aufsehen. Chaschukdschi war im September 2017 aus Furcht vor einer Festnahme in die USA ins Exil gegangen, wo er unter anderem für die "Washington Post" schrieb. Drei Tage vor seinem Verschwinden äußerte er in einem Interview mit der BBC die Sorge, bei einer Rückkehr nach Saudi-Arabien verhaftet zu werden.

Chaschukdschi türkische Verlobte Hatice Cengiz hatte den US-Präsidenten am Dienstag in der "Washington Post" um Hilfe bei der Aufklärung des Falls. Khashoggi war in das Konsulat gegangen, um ein Dokument für die Heirat mit Cengiz abzuholen.

Verwendete Quellen:
  • afp

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