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Nordkoreanischem Soldaten gelingt Flucht nach Südkorea

Sehr seltener Vorfall  

Nordkoreanischem Soldaten gelingt Flucht nach Südkorea

01.12.2018, 11:58 Uhr | dpa

Nordkoreanischem Soldaten gelingt Flucht nach Südkorea. Nordkoreanische (hinten) und südkoreanische Soldaten an der demilitarisierten Zone: Die Grenze zwischen beiden Ländern gilt als die am stärksten gesicherte der Welt. (Quelle: imago images/AFLO)

Nordkoreanische (hinten) und südkoreanische Soldaten an der demilitarisierten Zone: Die Grenze zwischen beiden Ländern gilt als die am stärksten gesicherte der Welt. (Quelle: AFLO/imago images)

Die als demilitarisierte Zone bekannte Grenze zwischen Nord- und Südkorea ist kaum zu passieren. Einem nordkoreanischen Soldaten ist das Kunststück nun gelungen.

Erstmals seit der jüngsten Beseitigung von Grenzwachposten auf der geteilten Halbinsel soll ein nordkoreanischer Soldat in den Süden geflohen sein. Das berichtet die südkoreanische Nachrichtenagentur Yonhap unter Berufung auf die Heeresführung in Seoul. Der Soldat habe die militärische Demarkationslinie am Freitagmorgen (Ortszeit) überquert und solle nun vernommen werden, hieß es.

Dass koreanische Soldaten über die lange Zeit äußerst strikt bewachte Landgrenze beider Staaten überlaufen, ist sehr selten. Die meisten Nordkoreaner wählen zur Flucht den Weg über China, das mit Nordkorea eine Hunderte Kilometer lange Landgrenze teilt.

Grenzposten wurden abgerissen

Nach den schweren Spannungen der vergangenen Jahre aufgrund der zahlreichen Atom- und Raketentests Nordkoreas hatten sich die Führungen in Seoul und Pjöngjang zuletzt wieder angenähert. Erst am Freitag beendeten beide Staaten ihre Arbeiten zum Abbau von Wachposten im Grenzgebiet: Auf jeder Seite der demilitarisierten Zone seien jeweils zehn solcher Posten abgerissen worden, hieß es.

In den Wochen zuvor hatten beide Länder zudem Teile ihrer Truppen und Waffen von einigen Posten abgezogen. Die Maßnahmen sind Teil eines Abkommens zum Abbau der militärischen Spannungen, das die Armeeführungen beider Staaten im September unterzeichnet hatten.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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