Sie sind hier: Home > Politik > Ausland > Krisen & Konflikte >

Huawei-Finanzchefin festgenommen: China droht Kanada mit Konsequenzen

"Schwerwiegende Konsequenzen"  

Fall Huawei eskaliert: China warnt Kanada

09.12.2018, 11:52 Uhr | dpa

Huawei-Finanzchefin festgenommen: China droht Kanada mit Konsequenzen. Eine kanadische Flagge in der Frauenstrafanstalt, in der die chinesische Huawei-Finanzchefin Meng Wanzhou festgehalten wird: Die Chinesin wurde auf Betreiben der USA festgenommen. (Quelle: Reuters/David Ryder)

Eine kanadische Flagge in der Frauenstrafanstalt, in der die chinesische Huawei-Finanzchefin Meng Wanzhou festgehalten wird: Die Chinesin wurde auf Betreiben der USA festgenommen. (Quelle: David Ryder/Reuters)

Nach der Festnahme einer chinesischen Finanzchefin in Vancouver verschärft sich der Konflikt zwischen China und Kanada. Nun hat die Volksrepublik mit deutlichen Worten gedroht.

Chinas Führung hat Kanada vor "schwerwiegenden Konsequenzen" in der Affäre um die in Vancouver inhaftierte Huawei-Finanzchefin Meng Wanzhou gewarnt. Nach Angaben der Staatsagentur Xinhua wurde Kanadas Botschafter am Vortag von Vizeaußenminister Le Yucheng zum Gespräch einbestellt. Dabei sei dem Diplomaten der Protest gegen die Inhaftierung Mengs mitgeteilt worden.

China forderte von Kanada erneut die Freilassung der Huawei-Chefin, andernfalls drohten "schwerwiegende Konsequenzen". Das Vorgehen der kanadischen Behörden ignoriere das Gesetz und sei "abscheulich".

Der Finanzchefin von Huawei drohen bis zu 30 Jahre Haft

Die Finanzchefin des chinesischen Tech-Konzerns Huawei, die zugleich stellvertretende Vorstandschefin und Tochter des Konzerngründers Ren Zhengfei ist, war am vergangenen Samstag auf Betreiben der amerikanischen Behörden in Kanada festgenommen worden. Ihr drohen bei einer Verurteilung 30 Jahre Haft wegen "Verschwörung zum Betrug von Finanzinstitutionen".

An den Finanzmärkten hatte der Vorfall Sorgen wegen einer erneuten Eskalation des Handelsstreits zwischen China und den USA ausgelöst und zeitweise zu starken Kursverlusten geführt. Peking hatte mit einer wütenden Protestnote auf die Festnahme Mengs reagiert und ihre Freilassung gefordert.


Die chinesische Botschaft in Kanada verlangte sowohl von Kanada als auch von den USA, ihr "Fehlverhalten sofort zu korrigieren" und Mengs persönliche Freiheit wiederherzustellen. Über einen Kautionsantrag Mengs soll am Montag vor Gericht in Vancouver entschieden werden.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

Liebe Leserinnen und Leser,

Leider können wir Ihnen nicht zu  allen Artikeln einen Kommentarbereich zur Verfügung stellen. Mehr dazu erfahren Sie in der Stellungnahme der Chefredaktion.

Eine Übersicht der aktuellen Leserdebatten finden Sie hier.

Gerne können Sie auch auf Facebook und Twitter zu unseren Artikeln diskutieren.

Ihr Community-Team

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Anzeige
Jetzt bei der Telekom: Surfen mit bis zu 100 MBit/s
zur Telekom
Gerry Weberbonprix.deOTTOCECILHappy SizeLIDLBabistadouglas.deBAUR

shopping-portal
Das Unternehmen
  • Ströer Digital Publishing GmbH
  • Unternehmen
  • Jobs & Karriere
  • Presse
Weiteres
Netzwerk & Partner
  • Stayfriends
  • Routenplaner
  • Horoskope
  • billiger.de
  • t-online.de Browser
  • Das Örtliche
  • DasTelefonbuch
  • giga.de
  • desired.de
  • kino.de
  • Statista
Telekom Tarife
  • DSL
  • Telefonieren
  • Magenta TV
  • Mobilfunk-Tarife
  • Datentarife
  • Prepaid-Tarife
  • Magenta EINS
Telekom Produkte
  • Kundencenter
  • Magenta SmartHome
  • Magenta Sport
  • Freemail
  • Telekom Mail
  • Sicherheitspaket
  • Vertragsverlängerung Festnetz
  • Vertragsverlängerung Mobilfunk
  • Hilfe