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"Geste des Friedens" – Pakistan will indischen Piloten freilassen

Von afp, dpa, aj

Aktualisiert am 28.02.2019Lesedauer: 3 Min.
Pakistansiche Soldaten am Jinnah International Airport in Karachi: Pakistans Ministerpräsident Khan hat Indien Gespräche angeboten.
Pakistansiche Soldaten am Jinnah International Airport in Karachi: Pakistans Ministerpräsident Khan hat Indien Gespräche angeboten. (Quelle: Fareed Khan/ap-bilder)
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Der Konflikt zwischen den Atommächten Indien und Pakistan ist zuletzt gefährlich eskaliert. Nun sendet Pakistan ein Signal der Entspannung an den Nachbarn.

Pakistan wird nach Angaben von Premierminister Imran Khan am Freitag den gefangengenommenen indischen Piloten freilassen. Der Kampfpilot werde nach der Eskalation des Kaschmir-Konflikts als "Geste des Friedens" freigelassen, kündigte der Regierungschef am Donnerstag (Ortszeit) im Parlament in Islamabad an.


Fotos zum Flugzeugabsturz: Konflikt zwischen Pakistan und Indien droht zu eskalieren

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Der Pilot Abhinandan Varthaman war am Mittwoch in pakistanische Gefangenschaft geraten, als beide Länder über der umstrittenen Kaschmir-Region ihre Luftwaffe eingesetzt und Flugzeuge der anderen Seite abgeschossen hatten. In Indien wird der Oberstleutnant bereits wie ein Held gefeiert.

Mob greift Piloten an

Das pakistanische Außenministerium hatte am Donnerstag mitgeteilt, der Pilot sei in Pakistan "in Sicherheit und es geht ihm gut". Videoaufnahmen, die offenbar kurz nach seiner Gefangennahme gemacht worden waren, wurden vielfach in den Online-Netzwerken geteilt. Darauf ist zu sehen, wie der Pilot von einer Gruppe von Männern geschlagen und mitgeschleift wird, bis pakistanische Soldaten einschreiten.

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Der Außenamtssprecher Mohammad Faisal sprach von einer "Panne" und verwies darauf, dass Abhinandan zuerst von Zivilisten aufgegriffen worden sei. Inzwischen gehe es ihm aber wieder gut.

Modi hält martialische Rede

Das pakistanische Militär verbreitete ein Video, das den Piloten beim Teetrinken zeigt. Er hat Schwellungen und Blutergüsse im Gesicht, wirkt ansonsten aber ruhig und gefasst. Er bedankt sich für die Rettung vor dem Mob und für den "fantastischen" Tee. Ob seine Aussagen erzwungen wurden, war zunächst unklar. Das indische Fernsehen zeigte die Aufnahmen nicht.

Indiens Premierminister Narendra Modi rief seine Landsleute am Donnerstag in einer martialischen Rede zur Standhaftigkeit gegen Pakistan auf. Modi sprach von einem "Feind, der Indien destabilisieren" wolle. Jeder Inder sollte sich wie eine Wand, wie ein Felsen diesen Zielen entgegenstellen." Indien werde "geschlossen kämpfen und geschlossen siegen". Das ganze Land stehe "mit unseren Soldaten".

Anschlag hat Eskalation ausgelöst

Der Konflikt zwischen den Erzrivalen und Atommächten Indien und Pakistan dreht sich um die umstrittene Region Kaschmir und um mutmaßliche Terrorunterstützung. Indien flog am Dienstag nach eigenen Angaben Luftangriffe in Pakistan und nahm ein Lager der Islamistengruppe Jaish-e-Mohammed (Armee Mohammeds) nahe der Stadt Balakot unter Beschuss. Die Gruppe hatte einen Anschlag am 14. Februar für sich reklamiert, bei dem 41 indische Sicherheitskräfte getötet wurden.

Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) rief beide Seiten zur Besonnenheit auf. "Wir hoffen, dass das nicht zu einer Eskalation führt", sagte er während seines Mali-Besuchs in Gao. Maas rief zudem Pakistan auf, konsequent gegen terroristische Organisationen vorzugehen. Zahlreiche weitere Länder äußerten sich ähnlich.

Schon zwei Kriege um Kaschmir

Seit der Unabhängigkeit des früheren Britisch-Indien und seiner Spaltung in Indien und Pakistan im Jahr 1947 beanspruchen die beiden Länder das Himalaya-Tal Kaschmir für sich. Sie kontrollieren jeweils einen Teil und haben bereits zwei Kriege um das Gebiet geführt.

Im indischen Teil – dessen Bevölkerung im Gegensatz zum Rest des mehrheitlich hinduistischen Landes überwiegend muslimisch ist – gibt es seit Ende der 1980er-ahre immer wieder Gewalt zwischen Separatisten und Sicherheitskräften. Indien wirft dem pakistanischen Militärgeheimdienst ISI vor, islamistische Terroristen im indischen Teil Kaschmirs zu unterstützen. Pakistan bestreitet dies.

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