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Kaschmir-Konflikt – Pakistan: "Indien plant einen Angriff auf uns"

Kaschmir-Konflikt  

Pakistan: "Indien plant einen neuen Angriff"

07.04.2019, 13:02 Uhr | AFP, pdi

Kaschmir-Konflikt – Pakistan: "Indien plant einen Angriff auf uns". Auf Patrouille im Konfliktgebiet: Ein Soldat bei einer Straßenkontrolle im indischen Teil Kaschmirs. (Quelle: AP/dpa/Dar Yashin)

Auf Patrouille im Konfliktgebiet: Ein Soldat bei einer Straßenkontrolle im indischen Teil Kaschmirs. (Quelle: Dar Yashin/AP/dpa)

Der Kaschmir-Konflikt zwischen Indien und Pakistan droht erneut zu eskalieren. Pakistan rechnet mit einem Angriff aus dem Nachbarland. Der pakistanische Außenminister nennt sogar ein genaues Datum.

Im Konflikt mit dem Erzrivalen Indien hat Pakistan vor neuen Angriffen aus dem Nachbarland gewarnt. "Wir haben verlässliche Informationen darüber, dass Indien einen neuen Angriff auf Pakistan plant", sagte Außenminister Shah Mahmood Qureshi. Er habe die in Islamabad stationierten Botschafter der fünf UN-Vetomächte bereits über die drohenden Angriffe informiert, die nach seinen Angaben zwischen dem 16. und 20. April erfolgen könnten.

Der Konflikt zwischen Indien und Pakistan war zuletzt gefährlich eskaliert. Im Februar waren bei einem Anschlag im indischen Teil der umstrittenen Kaschmir-Region 40 indische Sicherheitskräfte getötet worden. Zu dem Anschlag bekannte sich die pakistanische Islamistengruppe Jaish-e-Mohammed (JeM). Die indische Armee flog daraufhin Luftangriffe auf ein JeM-Lager in Pakistan. Auch Pakistan setzte seine Luftwaffe ein.

Region zwischen den beiden Atommächten geteilt

Bei Schusswechseln entlang der De-facto-Grenze, die Kaschmir zwischen Indien und Pakistan teilt, wurden mehrere Zivilisten getötet. Seit einem Krieg 1947 ist die Region zwischen den beiden Atommächten geteilt, wird aber bis heute sowohl von Indien als auch von Pakistan in Gänze beansprucht.


Die beiden Atommächte haben seit ihrer Unabhängigkeit von Großbritannien bereits dreimal Krieg gegeneinander geführt. 

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagenturen AFP, Reuters

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