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Mittelmeer: Viele Tote nach Bootsunglück vor Tunesien befürchtet

Vor Tunesien  

Viele Tote nach Bootsunglück im Mittelmeer befürchtet

04.07.2019, 16:27 Uhr | dpa

Mittelmeer: Viele Tote nach Bootsunglück vor Tunesien befürchtet. Ein Migrant an Bord eines Bootes winkt in Richtung des Rettungsschiffs Open Arms der spanischen Organisation Proactiva Open Arms (Symbolbild): Immer wieder verunglücken Schiffe wie dieses auf der Überquerung des Mittelmeers. (Quelle: dpa/Olmo Calvo/AP)

Ein Migrant an Bord eines Bootes winkt in Richtung des Rettungsschiffs Open Arms der spanischen Organisation Proactiva Open Arms (Symbolbild): Immer wieder verunglücken Schiffe wie dieses auf der Überquerung des Mittelmeers. (Quelle: Olmo Calvo/AP/dpa)

Es ist eine der gefährlichsten Fluchtrouten der Welt: Bei der Überquerung des Mittelmeers sterben jährlich hunderte Menschen. Möglicherweise ist nun ein weiteres Boot mit dutzenden Menschen verunglückt. 

Nach einem neuen Bootsunglück vor der tunesischen Mittelmeerküste befürchtet die Internationale Organisation für Migration (IOM) zahlreiche Tote. Vier Migranten seien am Mittwoch von tunesischen Fischern gerettet und nach Tunesien gebracht worden, sagte IOM-Sprecher Flavio Di Giacomo der Deutschen Presse-Agentur in Rom. Wie der Rote Halbmond aus dem tunesischen Medenine mitteilte, sei einer der Geretteten inzwischen verstorben.

Nach Auskunft der Überlebenden hätten sich insgesamt mehr als 80 Personen an Bord des Bootes befunden, erklärte Di Giacomo. Die Informationslage sei noch unübersichtlich, allerdings bestehe die Gefahr, dass 82 Menschen ums Leben gekommen seien.
 

  
Die Migranten sind Di Giacomo zufolge am Montag von Libyen aus losgefahren. Die Küstenwache aus dem benachbarten Tunesien suchte am Donnerstag noch nach Überlebenden. Das Mittelmeer zwischen dem nordafrikanischen Bürgerkriegsland Libyen und Italien gilt als eine der gefährlichsten Fluchtrouten der Welt. In diesem Jahr starben dort laut IOM bereits mehr als 340 Menschen bei dem Versuch, nach Europa zu gelangen.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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