Sie sind hier: Home > Politik > Ausland > Krisen & Konflikte >

Konflikt mit Iran: Briten wollen sich US-Mission im Persischen Golf anschließen

Konflikt mit Iran  

Briten wollen sich US-Mission im Persischen Golf anschließen

05.08.2019, 18:16 Uhr | dpa

Iran: Festgesetzter Öltanker stammt aus dem Irak

Die iranischen Revolutionsgarden haben erneut einen ausländischen Öltanker im Persischen Golf festgesetzt. Der zweite vom Iran festgesetzte Öltanker stammt nach offiziellen Angaben aus dem Irak. (Quelle: Reuters)

Stammt aus dem Irak: Das ist der festgesetzte Öltanker. (Quelle: t-online.de)


Nadchdem der Iran zuletzt mehrere ausländische Schiffe festgesetzt hat,  diskutieren Nato-Länder über eine Marine-Mission in der Region. Großbritannien will die Führung den USA überlassen.

Großbritannien wird an der US-Mission "Sentinel" (Wache) zum Schutz der internationalen Schifffahrt im Persischen Golf teilnehmen. Das teilte das britische Verteidigungsministerium am Montag in London mit. Die Briten sind der Meinung, dass der Schutz der Schiffe im Persischen Golf ohne die USA nicht machbar ist.

Zunächst hatte Großbritannien eine europäische Mission vorgeschlagen – kurz vor dem Wechsel an der britischen Regierungsspitze. Der neue Premierminister Boris Johnson entschied sich dann aber für die US-Mission. Die Schifffahrt müsse vor ungesetzlichen Bedrohungen beschützt werden, teilte Verteidigungsminister Ben Wallace mit. Außenminister Dominic Raab sagte, man setze trotzdem auf Deeskalation mit dem Iran.

Streit um Öltanker

In den vergangenen Wochen waren in der Straße von Hormus Schiffe festgesetzt und angegriffen worden. Großbritannien hatte am 4. Juli in Gibraltar den mit iranischem Öl beladenen Tanker "Grace1" festgesetzt, weil er gegen EU-Sanktionen zum Syrien-Boykott verstoße. Am 19. Juli stoppten dann die iranischen Revolutionsgarden (IRGC) in der Straße von Hormus den britischen Öltanker "Stena Impero".
 


Woher ein weiterer vom Iran beschlagnahmter Öltanker stammt, blieb am Montag unklar. Iraks Ölministerium hat jegliche Verbindung zu dem Schiff abgestritten. Zuvor hatte die staatliche iranische Nachrichtenagentur IRNA gemeldet, dass es sich bei dem gestoppten Schiff um den irakischen Tanker «Hita» handle, der demnach 700.000 Liter illegales Dieselöl an Bord gehabt haben soll.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Aktuelles

Media Markttchibo.deOTTOWeltbildbonprix.deLIDLBabistadouglas.deMadeleine

shopping-portal
t-online ist ein Angebot
der Ströer Content Group
licenced by

Hinweis:

Der Internet Explorer wird nicht länger von t-online unterstützt!

Um sicherer und schneller zu surfen, wechseln Sie jetzt auf einen aktuellen Browser.

Wir empfehlen unseren kostenlosen t-online-Browser: