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Luftangriff auf Gefängnis im Jemen – bis zu 130 Tote

Von dpa
Aktualisiert am 02.09.2019Lesedauer: 2 Min.
Menschen untersuchen die Trümmer eines Gefangenenlagers: Die von Saudi-Arabien angeführte Militärkoalition bestätigte den Angriff.
Menschen untersuchen die Trümmer eines Gefangenenlagers: Die von Saudi-Arabien angeführte Militärkoalition bestätigte den Angriff. (Quelle: Hani Mohammed/ap-bilder)
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Acht Mal gingen die Flugzeuge laut Augenzeugen auf das Gefängnis nieder – und hinterließen nur Trümmer. In dem Gebäude befanden sich rund 170 Menschen. Die meisten von ihnen kamen ums Leben.

Bei einem Luftangriff auf ein als Gefängnis genutztes Gebäude im kriegszerrütteten Jemen sind am Wochenende möglicherweise bis zu 130 Gefangene ums Leben gekommen – und damit weit mehr als bislang angenommen. In dem Gebäude in Dhamar im Südwesten des Landes seien etwa 170 Menschen gefangen gehalten worden, teilte das Internationale Komitee vom Roten Kreuz am Sonntagabend mit.

40 von ihnen seien bei dem Angriff verletzt worden, die übrigen 130 vermutlich tot. Zuvor hatten die Huthi-Rebellen gemeldet, bei dem Angriff auf das Gebäude seien mindestens 60 von ihnen inhaftierte Menschen getötet worden.

War es ein ein Drohnenlager?

Die von Saudi-Arabien angeführte Militärkoalition, die gegen die Huthis im Jemen kämpft, bestätigte einen Angriff in Dhamar. Die Attacke habe ein Lager für Drohnen und Raketen getroffen, hieß es in einer Mitteilung der Koalition. Der Angriff sei in Einklang mit internationalem Recht erfolgt.

Die Koalition bekämpft seit 2015 die vom Iran unterstützten Huthi-Rebellen. Diese hatten zuvor große Teile des Nordjemens inklusive der Hauptstadt Sanaa unter ihre Kontrolle gebracht.

Militär soll von den Gefangenen gewusst haben

Augenzeugen berichteten, Kampfflugzeuge hätten etwa acht Angriffe auf das Gebäude geflogen. Ein Sprecher des Gefangenenkomitees der Huthis sagte, der saudischen Koalition sei bekannt gewesen, dass in dem Gebäude Gefangene festgehalten wurden.


Das Rote Kreuz erinnerte nach dem Angriff vom Sonntag eindringlich daran, dass laut Völkerrecht nur militärische Personen und Einrichtungen Angriffsziele sein dürfen. Mitarbeiter des Roten Kreuzes hatten in der Vergangenheit das Gefängnis inspiziert, um die Haftbedingungen zu überprüfen.

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