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Idlib: Syriens Regierung nimmt wichtige Autobahn ein


Meldungen von Aktivisten
Syriens Regierung nimmt wichtige Autobahn ein

Von dpa
11.02.2020Lesedauer: 1 Min.
Syrische Soldaten auf einer Autobahn in Idlib: Die eroberste Autobahn M5 verbindert die Hauptstadt Damaskus mit der nordsyrischen Großstadt Aleppo. (Archivbild)Vergrößern des BildesSyrische Soldaten auf einer Autobahn in Idlib: Die eroberste Autobahn M5 verbindert die Hauptstadt Damaskus mit der nordsyrischen Großstadt Aleppo. (Archivbild) (Quelle: Omar Sanadiki/Reuters-bilder)
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Schon am Wochenende meldeten Assads Truppen Erfolge aus Nordsyrien. Nun soll es ihnen gelungen sein, die wichtigste Verkehrsachse des Landes in der umstrittenen Region zurückzuerorbern.

Syriens Regierungstruppen haben Aktivisten zufolge erstmals seit acht Jahren wieder eine der wichtigsten Verkehrsachsen des Bürgerkriegslandes unter Kontrolle gebracht. Die Regierungsanhänger hätten die Verbindungsstraße M5 zwischen der Hauptstadt Damaskus und der nordsyrischen Großstadt Aleppo vollständig eingenommen, meldete die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte. Teile der Straße gehörten bislang zum letzten großen syrischen Rebellengebiet um die Stadt Idlib.

Von Seiten der Regierung gab es dafür zunächst keine Bestätigung. Die Beobachtungsstelle sitzt in England, stützt ihre Angaben aber auf Informanten in Syrien. Ihr zufolge eroberten die Anhänger des syrischen Präsidenten Baschar al-Assad nahe Aleppo das letzte Stück der M5, das noch unter Rebellenkontrolle war.

Assad hat Vertrauen in seine Truppen

Die Regierungstruppen hatten bereits in den vergangenen Tagen große Geländegewinne im Kampf um das Gebiet um die Stadt Idlib gemeldet. Dort wachsen zugleich die Spannungen mit der Türkei, die die Rebellen unterstützt und in der Region militärische Beobachtungsposten hat. Assad hatte in der Vergangenheit immer wieder erklärt, seine Anhänger würden das gesamte Land wieder unter Kontrolle bringen.

Dominiert wird das Rebellengebiet um Idlib von der Al-Kaida-nahen Miliz Haiat Tahrir al-Scham. In der Region leben nach UN-Schätzungen rund drei Millionen Zivilisten. Helfer beklagen eine katastrophale humanitäre Lage. Durch die Kämpfe sind seit Anfang Dezember nach UN-Angaben fast 700.000 Menschen vertrieben worden.

Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa
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