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Nordkorea entschuldigt sich f├╝r erschossenen S├╝dkoreaner

Von dpa
Aktualisiert am 25.09.2020Lesedauer: 2 Min.
S├╝dkorea, Icheon: Moon Jae-In, Pr├Ąsident von S├╝dkorea, begr├╝├čt bei einer Zeremonie im Rahmen des 72. Tages der Streitkr├Ąfte Soldaten des Kommandos f├╝r besondere Kriegsf├╝hrung.
S├╝dkorea, Icheon: Moon Jae-In, Pr├Ąsident von S├╝dkorea, begr├╝├čt bei einer Zeremonie im Rahmen des 72. Tages der Streitkr├Ąfte Soldaten des Kommandos f├╝r besondere Kriegsf├╝hrung. (Quelle: Lee Jin-Wook/dpa-bilder)
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Z├╝gig reagiert Nordkorea auf Vorw├╝rfe aus Seoul, einen s├╝dkoreanischen Beamten erschossen zu haben. Die Antwort f├Ąllt ├╝berraschend aus.

Nachdem nordkoreanische Soldaten einen s├╝dkoreanischen Ministerialbeamten erschossen haben, ist Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un bem├╝ht, in Seoul die Wogen zu gl├Ątten. Kim habe sich f├╝r den Vorfall entschuldigt, teilte S├╝dkoreas Pr├Ąsidialamt am Freitag mit. Es sei extrem bedauerlich, "durch diesen unerwarteten Vorfall Pr├Ąsident Moon Jae In und die S├╝dkoreaner entt├Ąuscht zu haben". Dass sich Nordkoreas autokratischer Anf├╝hrer beim Nachbarn entschuldigt, gilt als ungew├Âhnlich.

Erschossener S├╝dkoreaner sei "sch├Ąndlicher Zwischenfall"

Kims Entschuldigung wurde nach Angaben Seouls in einem Brief der Vereinten Frontabteilung der in Nordkorea herrschenden Arbeiterpartei vermittelt. Die Frontabteilung habe darin Pj├Ângjangs Version des Hergangs der Ereignisse beschrieben. Die F├╝hrung sei zu dem Schluss gekommen, dass dieser "sch├Ąndliche Zwischenfall" niemals h├Ątte passieren d├╝rfen, hie├č es in dem Schreiben. Es war zugleich die erste offizielle Reaktion auf den Vorfall vom Dienstag.

S├╝dkorea hatte dem abgeschotteten Nachbarland am Donnerstag wegen der Erschie├čung des Beamten vom Fischereiministerium brutales Verhalten vorgeworfen und Aufkl├Ąrung verlangt. Nach Angaben des s├╝dkoreanischen Milit├Ąrs war der 47-j├Ąhrige Beamte am Montag w├Ąhrend einer Dienstfahrt auf einem Patrouillenschiff nahe der Seegrenze vor der Westk├╝ste unterwegs, als er pl├Âtzlich vom Boot verschwand. Eine Suche nach ihm verlief ergebnislos. Am Dienstag h├Ątten nordkoreanische Soldaten den noch im Wasser treibenden Mann erschossen und den Leichnam sp├Ąter als offensichtliche Schutzma├čnahme gegen das Coronavirus verbrannt.

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Zehn Sch├╝sse auf im Wasser treibenden Mann

Dieser Version widersprach nun Nordkorea zum Teil. Der K├Ârper sei nicht verbrannt worden, sondern das schwimmende Objekt, das den Mann getragen habe. Die Soldaten h├Ątten aber zuvor zehn Sch├╝sse auf den Mann abgegeben, der illegal in nordkoreanische Gew├Ąsser eingedrungen sei. Die Grenzsoldaten h├Ątten gem├Ą├č den Anweisungen gehandelt. Die Leiche sei nach den Sch├╝ssen nicht mehr sichtbar gewesen. Auf dem Schwimmger├Ąt sei nur noch eine Menge Blut zu sehen gewesen.

Auch ├Ąu├čerte Nordkorea sein Bedauern dar├╝ber, dass das s├╝dkoreanische Milit├Ąr einseitig ├╝ber die Umst├Ąnde des Vorfalls berichtet habe. Die F├╝hrung in Pj├Ângjang sei aber bem├╝ht, dass sich ein solcher Vorfall nicht wiederhole. Auch habe sie betont, "wachsamer zu sein, damit das in den vergangenen Jahren zwischen Nord- und S├╝dkorea aufgebaute Vertrauen und der Respekt nicht zerst├Ârt werden".

Moon und Kim schreiben sich pers├Ânliche Briefe

In S├╝dkorea hatte die T├Âtung des Beamten Unverst├Ąndnis ausgel├Âst. Auch gab es die Bef├╝rchtung, dass der j├╝ngste Vorfall die Bem├╝hungen der Regierung behindert, den abgerissenen Dialog mit dem Nachbarland wieder aufnehmen zu k├Ânnen. Wie am Freitag ├╝berraschend bekannt wurde, hatten Moon und Kim in diesem Monat pers├Ânliche Briefe ausgetauscht.

Kim habe die Hoffnung ge├Ąu├čert, dass die S├╝dkoreaner die Schwierigkeiten wegen der Coronavirus-Pandemie und der Sch├Ąden durch die j├╝ngsten Taifune ├╝berwinden w├╝rden, sagte S├╝dkoreas nationaler Sicherheitsberater Suh Hoon. In seinem Brief habe Moon unter anderem bedauert, dass sich die beiden L├Ąnder trotz der Herausforderung durch die Pandemie nicht gegenseitig helfen k├Ânnten.

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