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Jemen-Konflikt ÔÇô Saudi-Arabien bietet sofortige Waffenruhe an

Von dpa
Aktualisiert am 22.03.2021Lesedauer: 2 Min.
Saudi-Arabiens Au├čenminister Faisal bin Farhan Al Saud: Die Huthie-Rebellen reagierten ablehnend auf das Angebot aus Riad.
Saudi-Arabiens Au├čenminister Faisal bin Farhan Al Saud: Die Huthie-Rebellen reagierten ablehnend auf das Angebot aus Riad. (Quelle: /dpa-bilder)
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Saudi-Arabien f├╝hrt seit sechs Jahren Krieg gegen die Huthi-Rebellen im Nachbarland Jemen. Laut UN ist der Konflikt die gr├Â├čte humanit├Ąre Krise der Welt. Zuletzt ist der Druck auf Riad gestiegen.

Saudi-Arabien hat eine sofortige Waffenruhe als Teil einer neuen Friedensinitiative f├╝r das B├╝rgerkriegsland Jemen vorgeschlagen. Die Waffenruhe k├Ânnte in Kraft treten, sobald die jemenitischen Huthi-Rebellen ihr zustimmten, sagte der saudische Au├čenminister Faisal bin Farhan Al Saud in Riad. ├ťberwacht werden solle sie von den Vereinten Nationen. Ziel der Initiative seien Gespr├Ąche ├╝ber eine umfassende politische L├Âsung f├╝r den Konflikt, erkl├Ąrte Faisal bin Farhan weiter. "Ich rufe Jemens Regierung und die Huthis auf, die Initiative zu akzeptieren."

Die Huthis reagierten ablehnend. Saudi-Arabien m├╝sse seine Aggression stoppen sowie die Blockade beenden und Ideen vorbringen, die bereits fr├╝her diskutiert worden seien, sagte Rebellen-Sprecher Mohammed Abdul Salam dem Huthi-treuen Sender Masira. Jede Initiative, die die humanit├Ąre Frage unbeachtet lasse, sei nicht ernst gemeint.

Huthi-Rebellen kontrollieren gro├če Teile des Jemen

In dem Land im S├╝den der Arabischen Halbinsel tobt seit mehr als sechs Jahren ein B├╝rgerkrieg. Die Huthis bek├Ąmpfen die international anerkannte Regierung des bitterarmen Landes. Die Rebellen kontrollieren gro├če Teile des Jemens, darunter die Hauptstadt Sanaa. Saudi-Arabien unterst├╝tzt die Regierungsanh├Ąnger mit Luftangriffen. Das sunnitische K├Ânigreich sieht in den Huthis einen engen Verb├╝ndeten seines schiitischen Erzfeindes Iran.

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Auch der Flughafen in der Hauptstadt Sanaa soll Faisal bin Farhan zufolge wieder ge├Âffnet werden. Die Huthis h├Ątten die Chance, das Blutvergie├čen im Jemen zu beenden und die humanit├Ąre Lage f├╝r die Jemeniten zu verbessern, sagte der Au├čenminister.

Huthi-Rebellen r├╝cken in ├Âlreicher Provinz Marib vor

Alle internationalen diplomatischen Bem├╝hungen ist es bislang nicht gelungen, den langj├Ąhrigen Konflikt zu beenden. Mehrere Gespr├Ąchsrunden brachten kaum Erfolge. Vereinbarungen eines Ende 2018 in Stockholm vereinbarten Abkommens wurden nur teilweise umgesetzt.

Bei den saudischen Luftangriffen sind in der Vergangenheit mehrfach viele Zivilisten get├Âtet worden, weswegen international immer wieder scharfe Kritik an dem Milit├Ąreinsatz laut wurde. Zugleich gelang es dem K├Ânigreich und seinen jemenitischen Verb├╝ndeten nicht, die Huthis zur├╝ckzudr├Ąngen. In den vergangenen Wochen r├╝ckten die Rebellen in der ├Âlreichen Provinz Marib weiter vor. Es kam zu heftigen K├Ąmpfen.

Hunderttausende Menschen drohen zu verhungern

Der B├╝rgerkrieg hat in dem ohnehin armen Land nach UN-Angaben die gr├Â├čte humanit├Ąre Krise der Welt ausgel├Âst. Die Vereinten Nationen bef├╝rchten eine gro├če Hungersnot, die Hunderttausende Menschen t├Âten k├Ânnte. Mehr als 20 Millionen Menschen sind nach Sch├Ątzung der UN auf humanit├Ąre Hilfe angewiesen. Das sind rund zwei Drittel der Bev├Âlkerung.

Die Huthis haben in den vergangenen Monaten immer wieder auch Ziele in Saudi-Arabien angegriffen, zuletzt eine ├ľlraffinerie in der Hauptstadt Riad. Mit dem Amtsantritt von US-Pr├Ąsident Joe Biden und einer neuen US-Nahostpolitik stieg ebenfalls der Druck auf das K├Ânigshaus in Riad. Biden k├╝ndigte an, keine Kampfhandlungen im Jemen mehr zu unterst├╝tzen. Er entzog damit dem saudi-arabischen Milit├Ąrb├╝ndnis wichtige logistische und Geheimdienst-Hilfe.

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Zugleich ver├Âffentlichten die USA einen bisher unter Verschluss gehaltenen Bericht zu dem Mord an dem regierungskritischen Journalisten Jamal Khashoggi. Daraus geht hervor, dass der saudische Kronprinz Mohammed bin Salman nach Einsch├Ątzung der US-Geheimdienste die Operation zur Gefangennahme oder T├Âtung Khashoggis genehmigt hatte. Das K├Ânigshaus wies den Bericht zur├╝ck. Der Kronprinz gilt als treibende Kraft der Jemen-Operation.

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