HomePolitikAuslandKrisen & Konflikte

Asyl für afghanische Helfer | 80 Experten schreiben Brandbrief an Bundesregierung


Schlagzeilen
AlleAlle anzeigen

Symbolbild für einen TextDeutscher im Iran festgenommenSymbolbild für einen TextGorilla erfüllt 18-Jähriger letzten WunschSymbolbild für einen TextNagelsmann setzt Bayern-Stars auf BankSymbolbild für einen TextGeraten Harry und Meghan unter Druck?Symbolbild für einen TextTraditionsklub entlässt StadionsprecherSymbolbild für ein VideoArtillerie zerstört russischen PanzerSymbolbild für einen TextFehler beim Überholen – Fahrer stirbtSymbolbild für einen TextEurojackpot: Die aktuellen GewinnzahlenSymbolbild für einen Text2.Liga: HSV verteidigt TabellenführungSymbolbild für einen TextAusschluss von WM-Teilnehmer gefordertSymbolbild für einen TextBerliner Bauprojekt wird doppelt so teuerSymbolbild für einen Watson TeaserOliver Pocher schießt gegen RTL-StarSymbolbild für einen TextDieses Städteaufbauspiel wird Sie fesseln

80 Experten schreiben Brandbrief an Bundesregierung

Von afp, sle

Aktualisiert am 14.05.2021Lesedauer: 1 Min.
Bundeswehrsoldat mit seinem Dolmetscher und einem Soldaten der Afghanischen Nationalarmee (Archivfoto): Im Rahmen der Ausbildung der afghanischen Armee gingen deutsche und afghanische Soldaten gemeinsam auf Patrouille.
Bundeswehrsoldat mit seinem Dolmetscher und einem Soldaten der Afghanischen Nationalarmee (Archivfoto): Im Rahmen der Ausbildung der afghanischen Armee gingen deutsche und afghanische Soldaten gemeinsam auf Patrouille. (Quelle: Stefan Trappe/imago-images-bilder)
Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo

Ortskräfte dolmetschen und helfen der Bundeswehr in Afghanistan. Sie fürchten nun um ihr Leben, nach dem baldigen Abzug der internationalen Streitkräfte. Ein offener Brief fordert Hilfe.

Rund 80 frühere Diplomaten, Bundeswehr-Führungskräfte, Politiker und Wissenschaftler haben von der Bundesregierung einen besseren Schutz von afghanischen Ortskräften verlangt. Afghanen, die als Dolmetscher, Wachleute oder Helfer unter anderem für die Bundeswehr tätig waren, fürchteten angesichts des Truppenabzugs um ihre Sicherheit und ihr Leben, heißt es in einem offenen Brief der "Initiative zur Unterstützung der Aufnahme afghanischer Ortskräfte", der t-online vorliegt.


70 Jahre Nato

1991: Nato-Generalsekretär Manfred Wörner (Deutschland/CDU) spricht während einer Pressekonferenz in Bonn. Die Themen sind der Zusammenbruch der Sowjetunion, wodurch auch der 1955 als Gegenbündnis zur Nato gegründete Warschauer Pakt aufgelöst wird.
1994: Bei der Durchsetzung einer UN-Flugverbotszone über Bosnien schießt die Nato vier serbische Militärmaschinen ab. Es ist die erste Kampfhandlung in der Geschichte des Militärbündnisses.
+11

Diese Menschen und ihre Familien müssten nun "zügig und unbürokratisch" in Deutschland aufgenommen werden. Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) habe zwar versprochen, die afghanischen Ortskräfte nicht schutzlos zurückzulassen. "Zu befürchten ist aber: Genau das geschieht", schrieben die Autoren, zu denen auch der frühere Grünen-Abgeordnete Winfried Nachtwei zählt.

Bereits 800 Ortskräfte in Deutschland

Zu den Unterzeichnern gehören auch der frühere Generalinspekteur der Bundeswehr Wolfgang Schneiderhan, die frühere Staatsministerin im Auswärtigen Amt Kerstin Müller und Rainer Glatz, der von 2009 bis 2013 das Einsatzführungskommando der Bundeswehr leitete. Außerdem schlossen sich dem Appell die beiden Ex-Diplomaten Rainald Steck und Hans-Ulrich Seidt an, die als Botschafter die Deutsche Vertretung in Kabul leiteten.

Seit 2013 seien nach Angaben des Verteidigungsministeriums knapp 800 Ortskräfte in Deutschland aufgenommen worden, heißt es in dem Brief – fast alle jedoch in einem kurzen Zeitraum, nachdem das Programm aufgelegt wurde. Zwischen 2014 und 2021 seien lediglich 15 neue Aufnahmen hinzugekommen.

Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo
Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur AFP
  • Bundeswehrblog Augen geradeaus: Offener Brief: Initiative zur Unterstützung der Aufnahme afghanischer Ortskräfte
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...

ShoppingAnzeigen

Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
USA wollen Russland mit "hohen Kosten" bestrafen
Von Wladimir Kaminer
  • Marianne Max
  • Arno Wölk
  • Adrian Roeger
Von M. Max, A. Wölk, A. Röger
AfghanistanBundesregierungDeutschland
Aktuelles zu den Parteien

Politik international




t-online - Nachrichten für Deutschland
t-online folgen
FacebookTwitterInstagramYouTubeSpotify

Das Unternehmen
Ströer Digital PublishingJobs & KarrierePresseWerbenKontaktImpressumDatenschutzhinweiseDatenschutzhinweise (PUR)Jugendschutz



Telekom
Telekom Produkte & Services
KundencenterFreemailSicherheitspaketVertragsverlängerung FestnetzVertragsverlängerung MobilfunkHilfeFrag Magenta


TelekomCo2 Neutrale Website