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Nach Raketentests: USA erh├Âhen Druck auf Nordkorea

Von dpa
Aktualisiert am 11.03.2022Lesedauer: 3 Min.
Machthaber Kim Jong Un besucht einen Raketenstartplatz: Die j├╝ngsten Raketentests Nordkoreas stehen nach Einsch├Ątzung der US-Regierung im Zusammenhang mit der Arbeit Pj├Ângjangs an einem neuen Interkontinental-Raketensystem.
Machthaber Kim Jong Un besucht einen Raketenstartplatz: Die j├╝ngsten Raketentests Nordkoreas stehen nach Einsch├Ątzung der US-Regierung im Zusammenhang mit der Arbeit Pj├Ângjangs an einem neuen Interkontinental-Raketensystem. (Quelle: KCNA/dpa-bilder)
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Nordkorea provoziert regelm├Ą├čig mit Raketentests. Die US-Regierung legt nun neue Erkenntnisse zu den beiden j├╝ngsten Starts offen und spricht von einer ernsten Eskalation. Das soll Konsequenzen haben.

Die j├╝ngsten Raketentests Nordkoreas stehen nach Einsch├Ątzung der US-Regierung im Zusammenhang mit der Arbeit Pj├Ângjangs an einem neuen Interkontinental-Raketensystem. Der Sprecher des US-Verteidigungsministeriums, John Kirby, erkl├Ąrte am Donnerstag (Ortszeit) in Washington, nach einer Analyse der Starts ballistischer Raketen Ende Februar und Anfang M├Ąrz gehe man davon aus, dass es dabei um ein neues Interkontinental-Raketensystem gegangen sei, das Nordkorea entwickele.

Die Tests h├Ątten nicht in voller Reichweite stattgefunden. Zweck sei vermutlich gewesen, "dieses neue System zu evaluieren, bevor in Zukunft ein Test mit voller Reichweite durchgef├╝hrt wird".

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Ein hochrangiger Mitarbeiter der US-Regierung nannte die Tests eine "ernste Eskalation" durch Nordkorea. "Diese Starts sind ein dreister Versto├č gegen mehrere Resolutionen des UN-Sicherheitsrates."

Als Reaktion darauf werde das US-Finanzministerium an diesem Freitag neue Strafma├čnahmen gegen Nordkorea verk├╝nden. "In den kommenden Tagen wird es eine Reihe weiterer Ma├čnahmen geben", k├╝ndigte der US-Regierungsvertreter an, ohne konkreter zu werden. Das Pentagon teilte au├čerdem mit, das US-Kommando f├╝r den indopazifischen Raum habe in dieser Woche verst├Ąrkte geheimdienstliche Aufkl├Ąrungsaktivit├Ąten im Gelben Meer angeordnet - sowie eine erh├Âhte Bereitschaft der ballistischen Raketenabwehrkr├Ąfte in der Region.

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Unruhe in Region wegen Raketentests

Nordkorea hatte zuletzt durch Raketentests in der Region erneut f├╝r Unruhe gesorgt. Nach Angaben seiner Nachbarn S├╝dkorea und Japan feuerte das isolierte Land Anfang M├Ąrz eine ballistische Rakete in Richtung offenes Meer ab. Nordkorea selbst sprach von einem weiteren wichtigen Test in der Entwicklung eines Erdbeobachtungssatelliten. Bereits Ende Februar hatte Nordkorea nach Angaben von Japan und S├╝dkorea eine mutma├čliche ballistische Rakete gestartet und sp├Ąter von einem Test f├╝r die Satelliten-Entwicklung gesprochen.

Der US-Regierungsbeamte sagte, man habe sich entschieden, nun die eigenen Erkenntnisse zu den beiden Tests von Februar und M├Ąrz ├Âffentlich zu machen, weil die internationale Gemeinschaft mit einer Stimme sprechen m├╝sse, um sich der weiteren Entwicklung solcher Waffen durch Nordkorea entgegenzustellen. Die neuen Schritte Washingtons sollten Pj├Ângjang deutlich machen, "dass diese rechtswidrigen und destabilisierenden Aktivit├Ąten Konsequenzen haben, dass die internationale Gemeinschaft diese Handlungen nicht als normal akzeptieren wird, und vor allem, dass der einzige gangbare Weg f├╝r Nordkorea in diplomatischen Verhandlungen besteht".

Kirby sagte, das neue Interkontinental-Raketensystem sei erstmals im Oktober 2020 bei einer Milit├Ąrparade in Nordkorea enth├╝llt worden. Experten der auf Nordkorea spezialisierten Nachrichtenseite "38 North" des Stimson Center in den USA hatten damals geschrieben, die neue Interkontinentalrakete, vermutlich eine Hwasong-16, scheine etwa 25 bis 26 Meter lang und damit 4 bis 4,5 Meter l├Ąnger als die Hwasong-15 zu sein, die im November 2017 getestet worden war.

Nutzt Nordkorea den Krieg, um Druck auszu├╝ben?

Der Streit um das nordkoreanische Atomprogramm geh├Ârt seit Jahren zu den gef├Ąhrlichsten Konflikten der internationalen Politik. Die Spannungen hatten sich 2017 deutlich versch├Ąrft, nachdem das Land mehrfach Raketen und eine weitere Atombombe getestet und damit gegen UN-Resolutionen versto├čen hatte. Die Resolutionen untersagen dem Land die Erprobung solcher Raketen, die je nach Bauart auch einen Atomsprengkopf tragen k├Ânnen. Ziel Pj├Ângjangs war stets, eine Interkontinentalrakete zu entwickeln, die die USA erreichen kann.

Experten spekulieren seit L├Ąngerem, dass Nordkorea den Ukraine-Krieg ausnutzen k├Ânnte, um mehr Druck auf die USA auszu├╝ben, damit diese konkrete Vorschl├Ąge f├╝r neue Verhandlungen vorlegen. Die Gespr├Ąche der US-Regierung mit Pj├Ângjang ├╝ber dessen Atomwaffenprogramm kommen schon seit drei Jahren nicht mehr voran.

Der US-Regierungsvertreter betonte, die USA bem├╝hten sich weiter um einen diplomatischen Weg und seien zu Treffen ohne Vorbedingungen bereit. Auch US-Pr├Ąsident Joe Biden selbst habe klar gemacht, dass er offen daf├╝r sei, mit Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un zu sprechen, sobald eine ernsthafte Vereinbarung auf dem Tisch liege, die auf Verhandlungen auf Arbeitsebene beruhe. Der Beamte beklagte jedoch, Nordkorea reagiere weiter nicht auf die Bem├╝hungen der USA.

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