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Mali kündigt Ausstieg aus Militärallianz G5 an

Von afp, dpa
Aktualisiert am 16.05.2022Lesedauer: 2 Min.
Bewaffnete Soldaten aus Mali: Das westafrikanische Krisenland will sich aus dem Sahelstaaten-Verbund G5 zurĂĽckziehen.
Bewaffnete Soldaten aus Mali: Das westafrikanische Krisenland will sich aus dem Sahelstaaten-Verbund G5 zurĂĽckziehen. (Quelle: Hans Lucas/imago-images-bilder)
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Mit einer gemeinsamen Militärtruppe haben fünf Sahelstaaten bisher gegen den Terror gekämpft. Nun will Mali sich aus der Allianz zurückziehen. Der Austritt kommt zu einem Zeitpunkt erheblicher politischer Spannungen.

Mali hat seinen Rückzug aus der Gruppe der Sahelstaaten (G5) und deren gemeinsamer Truppe zur Bekämpfung von Dschihadisten angekündigt. "Die Regierung von Mali beschließt, sich aus allen Organen und Instanzen der Sahel-G5 zurückzuziehen, darunter die gemeinsame Truppe", teilte die Regierung das westafrikanischen Landes am Sonntagabend in einer Erklärung mit. Sie begründete die Entscheidung damit, dass ihr der G5-Vorsitz verwehrt werde.


Diese Länder werden 2022 die gefährlichsten der Welt

Hunger, Krieg, Vertreibung: Die Hilfsorganisation IRC (International Rescue Committee) hat die zehn Länder ermittelt, die 2022 am schlimmsten von humanitären Katastrophen betroffen sein werden – und sendet einen "Weckruf" an die neue Bundesregierung. "Die Rekordzahl an Menschen in humanitärer Not, ohne Nahrung, auf der Flucht vor Gewalt und Verfolgung, (...) ist schockierend", sagt IRC-Präsident David Miliband. 274 Millionen Menschen werden 2022 humanitäre Hilfe brauchen – ein enormer Anstieg.
Der Geschäftsführer der deutschen Abteilung betont, Kanzler Olaf Scholz und Außenministerin Annalena Baerbock müssten die ersten 100 Tage für strategische Weichenstellungen nutzen, um diesen Krisen zu begegnen. "Wir fordern eine Verdoppelung der aktuell nur 13 Prozent der humanitären Hilfe des Auswärtigen Amts die an Nichtregierungsorganisationen fließen", sagte Ralph Achenbach. Welche Länder der IRC im kommenden Jahr auf seiner "Watchlist" hat, sehen Sie bei den kommenden Bildern.
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Die G5 hatte sich 2014 aus den Sahelstaaten Mali, Mauretanien, Burkina Faso, Niger und Tschad gegründet. Zur Bekämpfung der in der Region erstarkenden Dschihadisten stellten die fünf Länder 2017 eine gemeinsame Truppe auf, der derzeit rund 5.000 Soldaten angehören.

Spannungen zwischen Mali und Frankreich

Im Februar dieses Jahres sollte ein G5-Gipfel in der malischen Hauptstadt Bamako stattfinden, um Mali die G5-Präsidentschaft zu übertragen. Dieses Treffen habe "immer noch nicht stattgefunden", bemängelte die malische Führung in ihrer Erklärung. Malis innenpolitische Lage werde dafür als Grund nur vorgeschoben. In Wirklichkeit steckten aber "Manöver eines Staates außerhalb der Region" dahinter, der "verzweifelt versucht, Mali zu isolieren". Welches Land damit gemeint ist, wurde nicht mitgeteilt.

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In den vergangenen Monaten haben sich die Beziehungen zwischen der Militärregierung in Bamako und der ehemaligen Kolonialmacht Frankreich zunehmend verschlechtert. Westafrikanische Staaten haben seit Anfang des Jahres eine Reihe von Sanktionen gegen die malische Militärregierung verhängt, weil diese nach ihrer Machtübernahme durch einen Putsch im Mai 2021 Wahlen erst nach einer zweijährigen Übergangszeit abhalten will.

Bundeswehr kämpft gegen Terror in Mali

In der Sahelzone, die sich sĂĽdlich der Sahara vom Atlantik bis zum Roten Meer erstreckt, sind etliche bewaffnete Gruppen aktiv. Einige haben den Terrorgruppen Islamischer Staat (IS) oder Al-Kaida die Treue geschworen.

Der Kampf gegen Terroristen und Kriminelle in der Sahelzone steht im Mittelpunkt des internationalen Militäreinsatzes in Mali, an dem sich auch die Bundeswehr mit künftig bis zu 1.400 Soldaten beteiligt. Die UN-Stabilisierungsmission Minusma gilt seit Jahren als die gefährlichste UN-Mission weltweit. Die deutsche Minusma-Beteiligung will ihren Einsatzschwerpunkt in den benachbarten Niger verlegen.

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